Bordeaux Jahrgang 2015 und Preise

Anfang April fand wie jedes Jahr die Verkostung der En Primeur Weine im Bordeaux statt. Wie sieht es mit der Bordeaux Qualität 2015 aus? Lohnt sich eine Investition in die Bordeaux Subskription 2015?

Hervorragende Wetterverhältnisse für die Bordeaux Weine 2015

Der Rekordsommer 2015 hat den Reben viel Sonne und Hitze gegeben, im August erfrischte der Regen die sonnenverwöhnten Weinberge. Geerntet wurde von Anfang September bis Anfang Oktober.

Die Trauben schützten sich mit einer etwas dickeren Schale als sonst üblich vor der Sonne. Dies beugte einem ziemlichen Qualitätsverlust durch den gefürchteten Sonnenbrand der Trauben vor. Außerdem wiesen sie früh einen sehr hohen Zuckergehalt auf, es brauchte viel Geduld, um mit der Ernte noch bis Anfang September zu warten. Der Alkoholgehalt der Weine dürfte dementsprechend hoch sein.

Die Qualität 2015 im Bordeaux

Der Cabernet Sauvignon besitzt laut Kritikern ausgereifte Tannine und eine unglaubliche Mineralik. Auch die Süßweine sind dank gut ausgebildeter Botrytis durch spätsommerliche Regenfälle von hervorragender Qualität. Aber nicht nur die Bordeaux Rotweine und Süßweine dürften von einer tollen Qualität sein, auch die Weißweine versprechen einen hohen Trinkgenuss! 2015 könnte sich zu großen Bordeaux Jahrgängen wie 2009 oder 2005 gesellen. An den ebenfalls traumhaften Jahrgang 2010 kommen die 2015er Bordeaux Weine angeblich schon heran.

Zwischen 2017 und 2018, wenn die En Primeur Weine eintreffen, kann man schon die erste Flasche am Balkon oder im Garten öffnen und das Leben und die tolle Qualität des Weins genießen.

Preise Bordeaux 2015 und Bewertungen durch Neal Martin 

Die Preise für die Bordeaux Subskription 2015 sind jetzt schon um einiges höher als die der 2014er aber es lohnt sich. Die Bordeaux Subskription 2015 dürfte eine gute Investition in Weine mit toller Qualität werden. Neal Martin, der dieses Jahr statt Robert Parker die Bewertung für den Wine Advocate nach dem Parkerschen System übernahm, zeigt sich ebenfalls sehr begeistert von den En Primeur Weinen aus dem Bordeaux.

Bewertungen 2015 Parker Bordeaux

Neal Martin gibt dem 2015er Haut-Brion Rouge die Höchstnote 100, was sich auch im Preis bemerkbar macht. Bei Wein & Co kotet eine 0,75 Bouteille 515 €. Im Wine Advocate beschreibt Martin den Wein folgendermaßen: ein aromatisches Kaleidoskop […]: dunkle Pflaume, schwarze Johannisbeere, Kalamata-Oliven und Noten von Graphit.“ Und er vergleicht den 2015er Haut Brion mit großen Jahrgängen des Chateau aus 1945, 1955, 1959, 1961 und 1989.

Die Subskription Bordeaux 2015 dürfte den gebürtigen Engländer Martin ziemlich beeindruckt haben, fast alle Weine aus dem Bordeaux sind mit über 90 Parker Punkten bewertet worden. Neben Haut-Brion haben auch Margaux, Petrus, D’Yquem und Canon la Gaffeliere jeweils 100 Punkte von Martin bekommen.

Eines steht fest: Vom Jahrgang 2015 Bordeaux Wein wird man noch lange schwärmen.

Riesling – Spitzenwein aus Deutschland

Dass Deutschland keine Weine herstellt, die auf dem internationalen Markt Bedeutung fänden, ist Schnee von gestern. Die Bundesrepublik hat sich in den letzten Jahrzehnten als Spitzenreiter in der Riesling-Produktion etabliert. Der Riesling ist das Wein-Aushängeschild Deutschlands geworden und wird überall auf der Welt von Weinkritikern und Weinfans gelobt und gerne getrunken.

Wo wächst der Riesling in Deutschland

Die steinigen Böden und steilen Hänge am Rhein aber auch an der Ahr, der Mosel, der Saar und am Main eignen sich bestens für den Anbau der Riesling-Reben. Die Trauben reifen erst sehr spät, sind aber sehr frostbeständig und genügsam. Die Lage ist der einzige Faktor, bei dem die Reben hohen Anspruch zeigen.

Die Urgesteinsböden und das eher kühlere Klima der deutschen Weinbaugebiete bieten perfekte Bedingungen für den Riesling. Die Rieslingtrauben sind in allen Weinbaugebieten Deutschlands zu finden und machen mehr als 20 % der gesamten Rebfläche aus. Die Steilhänge der Flusstäler und der steinige Boden, der die Wärme nachhaltig speichert, geben dem Riesling perfekte Bedingungen.

In Deutschland werden 23.400 ha mit Riesling-Reben angepflanzt – die meisten Spitzenlagen in Deutschland bauen die beliebte Weißweinsorte an. Im Rheingau sind fast 80% der Rebfläche mit Riesling-Reben bestockt. Mit mehr als 50%iger Rebfläche findet man den Riesling auch an der Mosel und am Mittelrhein. Auch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Pfalz und Hessen werden etliche Hektar mit Riesling-Stöcken angebaut.

Die Qualitätsstufen des Rieslings in Deutschland

Folgende Qualitätsstufen Deutscher Weine können mit den Riesling-Beeren erzeugt werden.  Nach Lage und Sorte sortiert gibt es in Deutschland die Qualitätsstufen Classic, Selection, Hochgewächs, Großes Gewächs/Erste Lage/Großes Gewächs.

Höchste Qualität haben die Prädikatsweine, die ebenfalls in folgende Hierarchie unterteilt sind:  Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Eine Spitzenqualität haben besonders die Riesling Trockenbeerenauslese und die Eisweine, die dank Botrytis-Befall der Trauben (Grauschimmel) enstehen und sehr begehrt sind .

Wegen des hohen Säuregehalts hat der Riesling eine gute Lagerfähigkeit und ist noch Jahre später trinkbar. Vor allem die besondere Mineralik bereitet vielen Weinfans Freude beim Trinken der Rieslinge

Die bekanntesten deutschen Riesling-Winzer

Einige der bekanntesten und renommiertesten Winzer, die jedes Jahr tolle Rieslinge herstellen:

Weingut Keller

Das Weingut Keller liegt in Rheinhessen, in Flörsheim-Dalsheim, welches zu den größten Weinbaugebieten in Rheinhessen zählt. Das Weingut ist seit dem 18. Jahrhundert im Besitz der Familie Keller und wird auch heute noch von den Nachkommen geführt. Die Rieslinge des Weingut Kellers haben eine außergewöhnliche Qualität und werden mit Lobhuldigungen und hohen Noten von Weinkritikern geehrt.

Hier geht’s zur Website vom Weingut Keller

Weingut Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff liegt in Rheinland-Pfalz und wurde vor 200 Jahren gegründet. Auf 25ha werden 80% Riesling und 20% Pinot Blanc und Pinot Gris angebaut. Das Weingut Dönnhoff baut Spitzenweine auf neun verschiedenen Ersten Lagen an. Die Rieslinge des Weinguts sind international ausgezeichnet und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Hier geht’s zur Website vom Weingut Dönnhoff

Weingut von Winning

Im Weinbaugebiet Pfalz ist das Weingut von Winning eines der renommiertesten Riesling-Hersteller. Auf 80% der Anbaufläche wird Riesling angebaut. Das Weingut wurde 1849 gegründet und ist seit 2007 ist das Weingut im Besitz der Unternehmensgruppe Niederberger. Das Weingut legt besonderen Wert auf die natürliche Reifung des Weines und traditionelle Methoden in der Weinherstellung.

Weingut Breuer

Rieslinge in Spitzenqualität bringt auch das Weingut Breuer auf vier Spitzenlagen im Rheingau hervor. Auf 26,3 von 33,5 ha wird Riesling angebaut und ebenfalls mit Auszeichnungen von renommierten Weinkritikern überhäuft. Heute wird das Weingut vom jüngsten Breuer Spross, der erst 20-jährigen Theresa Breuer geleitet.

Weingut JJ Prüm

Direkt an der Mosel in Rheinland-Pfalz befindet sich das Weingut JJ Prüm. 2007 konnte die Riesling Auslese Mosel-Saar Ruwer Wehlener Sonnenuhr 2005 einen tollen 13. Platz auf der Top 100 Liste des Wine Spectators ergattern.

Die besten Riesling Jahrgänge

Als herausragende Jahrgänge des 20. Jahrhunderts gelten die Rieslinge 1911, 1921, 1945, 1959, 1971 und 1975. In der jüngeren Zeit sind die Weinkritiker von den Jahrgängen 1999, 2001, 2005, 2007 und 2009 begeistert. Grundsätzlich sind in den letzten 20 Jahren die Rieslinge in Deutschland in Ihrer Qualität stetig gestiegen und sind auch aus kleineren Jahrgängen trinkbar.

Ankauf von Rieslingen aus Deutschland 

Wenn Sie Rieslinge aus Deutschland verkaufen möchten, dann wenden Sie sich bitte an mich mit dem Betreff Weinankauf Riesling Deutschland. Sehr gerne kaufe ich Ihre Weine. Mehr darüber in Weinankauf privat.

Per Mail an blog@weinfan.at oder unter 0699 10 36 56 11 – Mo – So von von 8:30 bis 20:00

Domaine Ramonet – Weißweine in Spitzenqualität

Die Domaine Ramonet produziert jährlich einige der besten Weißweine der Welt und auch die wenigen Rotweinsorten des Weinguts können sich sehen und vor allem schmecken lassen. Das Weingut geht von Beginn an alternative Wege in der Produktion – und das mit großem Erfolg!

Weingut in dritter Generation

Die Domaine Ramonet im Burgund wird mittlerweile in dritter Generation von Noël und Jean-Claude Ramonet geführt. Die Brüder haben keine formale Ausbildung in der Weinherstellung, lernten sie doch alles was es zu wissen gab, von ihrem Vater André. André Ramonet übernahm das Weingut von seinem Großvater Pierre, der es seit den 1920ern mit harter Arbeit aufgebaut hatte und es zu seiner vollen Blüte brachte.

Die Natur ihren Weg gehen lassen

Die Brüder übernahmen das für die Gegend relativ junge Weingut im Jahr 1984. In der Weinherstellung vereinen die Ramonets Tradition und Moderne und gehen in der Weinproduktion auch gerne gegen den Mainstream. „Instinktiv und empirisch“ wird hier gearbeitete, wie die Brüder des Öfteren betonen. Beim Reifen der Weine wird dabei viel der Natur überlassen, denn „die Natur soll ihre Wege gehen“  – wie das bekannte Motto der beiden lautet. Die Weinreben sollten nur im äußersten Notfall mit chemischen Mitteln behandelt werden – das war schon unter André Ramonet oberstes Gebot.

Die Weine der Domaine Ramonet

Das Weingut liegt in der kleinen Gemeinde Chassagne-Montachet im Département Côte-d’Or, und umfasst 40 Hektar Rebfläche. Die Struktur des Bodens ist sehr nährstoffreich und besteht zu großen Teilen aus Kalkstein, Mergel und auch einem kleinen Anteil Kies. Die Lagenweine besitzen dadurch eine tolle Mineralik und der Weißwein, der hier entsteht, gehört zu den besten der Welt. Das Flaggschiff der Domaine ist der Ramonet Montrachet.

Der Kiesanteil ist auch dafür verantwortlich, dass die für die Gegend unüblichen Pinot Noir Reben bestens gedeihen und einen Spitzenwein erzeugen.

Weißweine

Die Domaine Ramonet ist berühmt für seine großartigen Weißweine – vor allem Trauben der Rebe Chardonnay werden angebaut. Aber auch die Rotweine besitzen eine Spitzenqualität. Insgesamt werden jährlich 14 verschiedene Weißweine erzeugt, sieben davon aus „Premier Cru“ Lagen.

Rotweine

Die Rotweine, die von den Ramonet-Brüdern produziert werden, haben eine hervorragende Qualität, auch wenn sie hinter den Weißweinen an zweiter Stelle stehen. Der Domaine Ramonet Chassagne-Montrachet Rouge Morgeot ist der bekannteste Rotwein des Weinguts und kommt aus einer „Premier Cru“ Lage.

Die Rotweine sind sehr gut lagerfähig und können mit entsprechender Lagerzeit zu großen Gewächsen heranreifen.

Exzellente Weine mit Höchstnoten von Robert Parker

Der weltbekannte Weinkritiker Robert Parker ist ebenfalls ein großer Fan dieser Weine, was sich auch in seinen Bewertungen niederschlägt. Selten findet man Weine der Domaine Ramonet mit einer Bewertung unter 90 Parker-Punkten.

Weine der Domaine Ramonet verkaufen

Wenn Sie Weine der Domaine Ramonet verkaufen möchten, dann wenden Sie sich bitte an mich mit dem Betreff Weinankauf Domaine Ramonet. Sehr gerne kaufe ich Ihre Weine. Mehr darüber in Weinankauf privat.

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Screaming Eagle – Kultweine aus Napa Valley

Die Screaming Eagle Winery liegt in Oakville, in Napa Valley, und ist eines der berühmtesten Weingüter Kaliforniens. Jährlich wird dort nur eine geringe Menge Wein produziert – nie mehr als 10.000 Bouteillen. Die Qualität ist außergewöhnlich hoch, die Preise auch.

Ob die Qualität die extrem hohen Preise rechtfertigt – eine Flasche egal welchen Jahrgangs bekommt man nicht unter € 2.000 – darüber lässt sich definitiv streiten. Findet man doch Weine der gleichen Qualität zu viel günstigeren Preisen. Sicher ist, dass viele Weinliebhaber einmal in ihrem Leben wenigstens einen Screaming Eagle Wein verkosten möchten – egal zu welchem Preis.

Die Anfänge des Weinguts

Jean Phillips, eine ehemalige Immobilienmaklerin, erwarb das 20 Hektar große Grundstück 1986 und bepflanzte es hauptsächlich mit der Rebsorte Cabernet Sauvignon. Die Trauben verkaufte sie an andere Weingüter im Napa Valley, bis sie beschloss ihren eigenen Wein zu produzieren. Jean Phillips pflanzte dazu mehr Cabernet Sauvignon-Reben und zusätzlich die Rebsorten Merlot und Cabernet Franc an. Sie wandte sich an Heidi Peterson Barret, Tochter des Weinpioniers Richard Peterson, die die erste Winzerin von Screaming Eagle werden sollte.

Der Jahrgang, der alles veränderte

Der erste Wein, der direkt auf dem Weingut hergestellt wurde, war der Screaming Eagle 1992, ein Cabernet Sauvignon, der anfänglich um die $ 60 pro Flasche verkauft wurde. Doch als ihn Robert Parker mit 99 von 100 Punkten bewertete, schossen die Preise in die Höhe und gingen auch bis heute nicht wieder hinunter. Der Kultwein war geboren.

Die kiesigen Böden und das tolle Klima machen die Weine zu etwas ganz besonderem. Das Endprodukt zeichnet sich durch hohe Mineralik und eine florale Note aus. Heute bekommt man die 0,75l Flasche 92er Cabernet Sauvignon nicht unter € 6.000.

Verkauf des Weinguts

Trotzdem Jean Phillips und Heidi Peterson Barret ihren eigenen Wein herstellten, verkauften Sie noch immer einen Großteil der Trauben an andere lokale Weingüter und hielten die Produktion dadurch niedrig und sehr exklusiv.

Jean Phillips verkaufte die Winery im Jahr 2006 an den Multimilliardär Stan Kroenke, der das Weingut vergrößert und 2006 einen Großteil der Weinberge neu anlegen ließ. Außerdem begann er mit der Produktion eines Zweitweins. Er ist alleiniger Inhaber von Screaming Eagle.

Der Zweitwein „Second Flight“

Den Zweitwein gibt es erstmals seit 2006 und er ist preiswerter als der Erstwein, jedoch noch immer um einiges teurer als die anderen Kultweine der Region. Der „Second Flight“ besteht aus Cabernet Sauvignon und Merlot.

Eine lange Warteliste

Die Weine von Screaming Eagle werden als Kultweine gehandelt – wegen der geringen Mengen die produziert werden, der hohen Bewertungen durch renommierte Weinkritiker und in Folge auch durch die hohen Summen, die für den Wein gezahlt werden. Der Preis bestimmt hier die Nachfrage!

Wer Screaming Eagle Weine direkt über das Weingut erwerben möchte, muss sich zuerst auf eine Warteliste setzen lassen und dann meist mehrere Jahre – oder länger –  auf einen freien Platz in der Aktivenliste warten. Wem das zu lange dauert, der kann auch bei renommierten Weinauktionshäusern eine Flasche ergattern – allerdings nicht unter 2.000 € und gerne auch mal um das Dreifache.

Das Phänomen Screaming Eagle

Das Weingut hält sich mit Auskünften zum Wein und zur Produktion ziemlich zurück und lässt Interessenten eher im Dunkeln stehen. Auf der Website von Screaming Eagle gibt es keine Informationen zur Weinproduktion, außer, dass man sich für den Ankauf von Screaming Egale Weinen auf eine Warteliste setzen kann, die man im schlechtesten Fall nie wieder verlässt. Die FAQs verraten nur Details zur Warteliste und zum Verkauf. Weinverkostungen oder Führungen durch das Weingut werden nicht angeboten.

Das Geheimnis, das die Screaming Eagle Weine und das Weingut umgibt, macht sicher auch einen Teil des Reizes aus.

Screaming Eagle Weine verkaufen

Wenn Sie Weine der Screaming Eagle Winery verkaufen möchten, dann wenden Sie sich bitte an mich mit dem Betreff Weinankauf Screaming Eagle. Sehr gerne kaufe ich Ihre Weine. Mehr darüber in Weinankauf privat.

Per Mail an blog@weinfan.at oder unter 0699 10 36 56 11 – Mo – So von von 8:30 bis 20:00

Geld verdienen mit Wein – Spekulieren mit dem Rebensaft

Es wird sehr viel darüber geschrieben und somit bietet das Thema ‚Mit Wein Geld verdienen‘ enorm viel Lesestoff.

Weine aus Bordeaux und Burgund als Kassenschlager

Spekulanten berichten von grandiosen Renditen, die sich mit dem Kauf und Verkauf von Weinen erzielen lassen. Gefragt ist da natürlich Bordeaux und Burgund. Ich sammle jetzt bereits seit Jahrzehnten hochwertigen Wein und die Weinpreise haben sich tatsächlich ganz gut entwickelt.

Die Bordeaux Preise sind vor allem 2009 und 2010 in astronomische Höhen gestiegen und diese haben bei vielen Käufern eine regelrechte Spekulationswut ausgelöst. Gekauft wurde alles, was gut und teuer ist: Lafite, Mouton Rothschild, Cheval Blanc, Latour und Chateau Margaux waren eine sichere Bank bei der Subskription.

Weine nach 2011

Doch dann kam 2011 und die darauffolgenden Jahrgänge und die Ex-Chateau und Subskriptionspreise sind um teilweise 70% und mehr gefallen. Zu Recht, wenn es nach mir geht. Die Weine sind immer noch um ein Vielfaches teurer als in den 90iger oder gar 80iger Jahren. Selbst wenn die Inflation großzügig einberechnet ist, sind die Steigerungsraten immer noch atemberaubend. Diese Einleitung hört sich ja sehr verlockend an, aber jetzt einige Worte der Ernüchterung:

Gründe gegen ein Weininvestment

Erstens: Die fetten Jahre sind vorbei. Verdienen konnten Sie vor allem in den 80igern und da vor allem mit dem grandiosen Jahrgang 1982 oder auch 1985.

Zweitens: Wein ist kein besonders liquides Handelsgut, wenn Sie diesen privat verkaufen möchten. Der Händlereinkauf ist ca. 50% unter dem Händlerverkauf. Diese 50% müssen Sie zuerst einmal über die Wertsteigerung verdienen.

Drittens: Für kleinere Mengen sind die Lagerkosten teuer. Wenn Sie 100 Flaschen in der OHK perfekt lagern wollen, dann ist das ein großer Aufwand. Denken Sie an Stromkosten und die regelmäßige Wartung der Klimaanlage. In einem Naturkeller werden die Etiketten schlecht und diese sollten gut erhalten sein, so wie bei Briefmarken. Jede Schleifspur ist wertmindernd – ja, das ist schwachsinnig, aber der Markt ist leider so.

Viertens: Der Markt ist nicht nur bei Händlern schwierig, sondern auch bei Versteigerungen. Verdienen können Sie da in der Regel nur mit „Ausnahme-Weinen“. Wenn Sie eine 1990 Romanée Conti La Tache oder La Romanée versteigern oder eine 1982er Lafite in der Magnum oder 12er OHK, dann geht was. Trotzdem ist die Einlieferung viel Aufwand und der Erlös ist nicht gesichert. Das Auktionshaus verlangt dann noch ca. 20% Provision.

Bei gehobenen Mittelklasse-Weinen können Sammler bei einem Kaufpreis von einigen hundert Euro oft schöne Schnäppchen erzielen. Was aber dann eher schlecht für die Verkäufer ist.

Nikolaihof vor Nikolaihof – Liebling des Wine Advocate

Nicht nur David Schildknecht fand die Weine vom Nikolaihof großartig – er zeichnete den Riesling Vinothek 1995 mit der Bestmarke ‚100 Punkte‘ im Jahr 2014 aus – auch der neue Vertreter von Robert Parker’s Wine Advocate, Stephan Reinhardt, steht auf den Qualitätswinzer aus Mautern an der Donau. Zu Recht, wie ich meine. 97 Punkte für den fantastischen, eleganten, leichtfüßigen Riesling Vinothek 1997, der mehr als 15 Jahre im großen Holzfass gelagert wurde. Ebenfalls 97 Punkte für die TBA 2005.

Bestnoten für Weine aus der Wachau

Dann folgen einige 96, 95+ und 95 Punkte Bewertungen, deren Vielzahl deutlich macht, welch ein toller Jahrgang 2013 für die Wachau war. Prager und Rudi Pichler haben da die Nase vorne. Einmal Grüner Veltliner und einmal Riesling mit je 96 Punkten. Reinhardt lobt Prager in den Himmel. Nicht nur der GV Stockkultur sondern gleich mehrere Weine mit 95 Punkten. So schreibt er:

„Toni Bodenstein has bottled great Smaragd wines from the 2013 vintage. These are world-class wines and I wonder if there were any better wines produced in this great though difficult vintage.“ Viel Können war in diesem Weinjahr notwendig.

Riesling und Grüner Veltliner 1995 von Donabaum

Die ersten Parker Bewertungen, die ich finden konnte, hatte Donabaum mit dem Riesling und dem Grünen Veltliner Limited Edition 1995. Kein Smaragd, der Wein hat über 13 Gramm Restzucker. Abgefüllt wurden nur 1000 Normalflaschen, 50 Magnums und 15 Doppelmagnums.

Die Top Parker Punkte Weine aus der Wachau 2013

1997 Nikolaihof Riesling Vinothek 97
2005 Nikolaihof Trockenbeerenauslese 97
2013 Prager Gruner Veltliner Smaragd Achleiten Stockkultur 96
2013 Rudi Pichler Riesling Smaragd Weissenkirchner Achleithen 96
2013 Emmerich Knoll Durnsteiner Riesling Smaragd Ried Schutt 95+
2013 F X Pichler Riesling Smaragd Unendlich 95+
2013 Emmerich Knoll Loibner Gruner Veltliner Smaragd Ried Schutt 95
2013 Franz Hirtzberger Riesling Smaragd Singerriedel 95
2013 Johann Donabaum Gruner Veltliner Lmt Edition 95
2013 Johann Donabaum Riesling Smaragd Lmt Edition 95
2013 F X Pichler Gruner Veltliner Smaragd Kellerberg 95
2013 F X Pichler Riesling Smaragd Durnsteiner Kellerberg 95
2013 Rudi Pichler Riesling Smaragd Wosendorfer Hochrain 95
2013 Prager Gruner Veltliner Smaragd Wachstum Bodenstein 95
2013 Prager Riesling Smaragd Klaus 95
2013 Prager Riesling Smaragd Steinriegl 95

Vinitaly Verona – Erfahrungen der Messe

Die Vinitaly einmal live zu erleben, schwebte mir schon seit einigen Jahre vor. 2015 ging es sich zeitmäßig perfekt aus und daher konnte ich die Weinfachmesse zum ersten Mal besuchen.

Eintrittspreise bei der Vinitaly

Bereits im Vorfeld gut recherchiert und mit einem Plan der zu besuchenden Winzer ausgestattet, ging es dann am Sonntag, den 21. März, los. Um 10:30 Uhr waren vor dem Messezentrum in Verona bereits mehrere tausend Menschen, die sich mit Ihren Onlinetickets anstellten. Die Tickets kosten übrigens bei einem Kauf im Internet € 45,- für einen Tag oder € 90,- für die gesamte Messe – direkt vor Ort belaufen sich die Preise auf € 60,- oder € 110,-.

Start mit einem Glas Prosecco

Bei den Eingängen glaubte man eher, Besucher eines Pop-Konzerts oder Fußballspiels zu sein, als einer renommierten Weinfachmesse. Tausende Männer und hunderte Frauen – das Verhältnis war wohl ca. 6:1 – stellten sich an, um die 4.200 Aussteller zu besuchen, Weine zu verkosten, Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen.

Nach 30 Minuten Wartezeit wurden wir dann auf das Messegelände gelassen. Die Weinregionen sind in Pavillons aufgeteilt, in denen man von Winzer zu Winzer spaziert und tolle Weine verkosten kann. Begonnen haben wir am ersten Tag mit der Prosecco Region – zum Aufwärmen also. Bei einem Besuch meiner Lieblings-Prosecco Erzeugerinnen, den Bio-Winzerinnen von Sorelle Bronca, hatten wir einen angenehmen Start.

Qualitätsweine aus dem Firaul und der Toskana

Dann ging es weiter ins Firaul. Leider konnten wir Bastianic nicht verkosten, da beim Weinrockstar wohl die längste Schlange der gesamten Weinfachmesse war.

Dann ging es weiter in die Toskana. Verkostungen bei Mastro Janni, Castello dei Rampolla, Biondi Santi, Fontodi, Tua Rita. Highlight sicher Biondi Santi Brunello Riserva 1997 und Redigaffi von Tua Rita 2012. Einer meiner Dauerlieblinge ist Fontodi mit Flacianello und Vigna del Sorbo – perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit der Vinitaly

Teilweise mussten wir Weingüter auslassen, weil die Schlangen einfach zu lange waren. Insgesamt war das Gedränge bei den bekannteren Winzern schon sehr groß. Am Sonntag Nachmittag war der Alkoholspiegel bei einigen Besuchern, die wohl aufs Spucken vergessen hatten, deutlich zu spüren.

Wir waren um 17:00 ziemlich fertig, denn Essen ist auf der Messe schwierig. Bei den Buffets sind die Wartezeiten noch deutlich länger als bei den Winzern.

Bordeaux Subskription 2014 – En Primeur Preise

Viele von unser erinnern sich noch an die Traumjahrgänge 2009 und 2010. Die Weine aus dieser Zeit sind in vielen Jahrgangsrankings der letzten 50 Jahre ganz oben dabei – und das zurecht! Leider haben sich die Preise für diese Jahrgänge bereits bei der Subskription in nahezu unerreichbare Höhen begeben. Parker fügte zu seiner Liste an top bewerteten Weinen aus 2010 gleich zu Beginn 2013 noch einige 100 Punkte Weine hinzu.

Abstieg der Bordeaux Weine ab 2011

Dann kam der langsame Abstieg der Bordeaux Weine. 2011 war weniger herausragend und die Preise waren immer noch ziemlich hoch. 2012 und 2013 bewegten sich die Preise dann massiv nach unten. Das Jahr 2013 war geprägt von schlechtem Wetter und teils furchtbaren Bedingungen. Der Bewertungs-Gott Parker wollte seine Rankings zu Bordeaux erst verzögert veröffentlichen. Jedenfalls bin ich gespannt, wie sich neben den Preisen die Weine selbst entwickeln werden. Insgesamt ist 2013 immer noch ziemlich teuer und ich bin mir sicher, dass viele Weine aus diesem Jahr nicht verkauft werden und in den Kellern der Weingüter oder Weinhändler liegen bleiben. Viele ältere Jahrgänge sind preislich auf 2013er Niveau und meiner Meinung nach deutlich interessanter.

Weine nach den Spitzenjahrgängen

Für 2011 bin ich optimistisch. Nach zwei Spitzenjahrgängen wird der erste normale Jahrgang meistens unterschätzt. Ich denke nur an 1983 – für mich ein tolles Jahr und immer noch sehr schön zu trinken. Aber weil 1982 das Maß aller Dinge war, ist ein fairer Vergleich schwierig.

Im aktuellen Falstaff Magazin gibt es ein ‚Daumen hoch‘ für Bordeaux 2014. Schon im Herbst waren viele Winzer zuversichtlich: der Sommer war zwar nicht perfekt, aber ein traumhafter September konnte vieles gutmachen. Dies meldete im selben Monat bereits das Decanter Magazin.

Verlauf der Bordeaux Subskription 2014

In England laufen einige Weinhandelshäuser Sturm gegen die Subskription 2014, schreib das Vinaria Magazin. Sie raten den Händlern von der Subskription ab, da die Preise in keinem Verhältnis zur Qualität stünden. Derzeit kenne ich jedoch noch keine Preise. Ich bin gespannt, wie die Bordeaux Subskription 2014 verlaufen wird und wie viel man für den Jahrgang ausgeben muss. Was glauben Sie? Ich freue mich über Meinungen und Geheimtipps.

Das Buch über alte Weine – The Billionaire’s Vinegar

The Billionaire's Vinegar

The Billionaire’s Vinegar

Literatur zum Thema Wein gibt es in scheinbar unendlichen Mengen. Vor allem Fachliteratur über das richtige Weinverkosten bis zu Weinanbaugebieten auf der ganzen Welt scheint in rauhem Maß vorhanden zu sein. Eines meiner Lieblingsbücher ist allerdings kein Fachbuch sondern vielmehr ein Buch über die teuerste Flasche Weine, die je verkauft wurde. Angeblich aus der Thomas Jefferson Sammlung, abgefüllt Ende des 18. Jahrhunderts.

Wein als Statussymbol

Benjamin Wallace widmet jedoch nicht das ganzes Buch einer einzigen Flasche. Vielmehr geht es um einen Weinhändler und -sammler aus Deutschland, der die Jefferson Sammlung angeblich aufgetrieben hat und die Flaschen dann über unterschiedliche Auktionshäuser verkauft. Wallace beleuchtet wunderbar die Gier und die Sammelwut von renommierten Weinsammlern aus aller Welt. Das Buch ist detailliert recherchiert und bietet einen gnadenlosen Einblick in die Top-End Weinszene der 80iger und frühen 90iger Jahre. In der englischen Beschreibung steht, dass es wie ein Krimi geschrieben ist – dem kann ich nicht ganz beipflichten. Es ist kein spannendes Buch, aber ein höchst interessantes.

Man bekommt beim Lesen ein besseres Verständnis dafür, wie derartig verrückte Preise für Weinraritäten entstehen können und wer die Händler sind, die diese Weine verkaufen.

Der dritte US-Präsident als Weinfan

Diese berühmte Flasche ist übrigens eine Chateau Lafite 1787. Thomas Jefferson, der in der Zeit bevor er US-Präsident wurde, viel in Frankreich unterwegs war, sammelte ebenfalls leidenschaftlich gern Weine. Laut Wallace war er einer der ersten Weinsammler der USA und wohl damals auch der berühmteste von ihnen.

Aber nicht nur die Fine-Wine Szene kommt in dem Roman schlecht weg: Viele Weinverkäufer und Händler, aber auch das Londoner Auktionshaus Christies und dessen damaliger, berühmter Weinexperte werden nicht im besten Licht dargestellt.

Fazit von The Billionaire’s Vinegar

Insgesamt bekommt das Buch, das es meines Wissens nur auf Englisch im Taschenbuchformat gibt, von mir mindestens vier von fünf Punkten. Stilecht sollte man schon während der Lektüre das eine oder andere Flascherl Wein trinken – es muss ja nicht gleich Latour 1961 oder Lafite 1869 sein.

Viel Spaß!

Nachtrag: Angeblich ist auch einen Verfilmung von The Billionaire’s Vinegar mit Matthew McConaughey geplant.

 

Weinbaugebiet Burgund – Pinot Noir und Chardonnay vom Feinsten

Einige der berühmtesten und ältesten Weinberge der Welt sind in der französischen Weinregion Burgund zu finden. Diese Weinberge liegen zwischen 150 und 400 Metern über dem Meeresspiegel. Die Region erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 28.000 Hektar und 300 km Länge von Joigny bis Macon. Die Gegend besteht aus fünf großen Weingebieten, welche sich von Norden nach Süden erstrecken:

– Chablis und Grand Auxerrois
– Cote de Nuits
– Cote de Beaune
– Cote Chalonnaise
– Maconnais

Häufigste Rebsorten im Burgund

Hier werden Rotweine aus den Rebsorten Pinot Noir oder Gamay hergestellt und Weißweine aus den Sorten Chardonnay oder Aligote. Die Rebsorten Pinot Blanc, sowie Pinot Gris, werden eher selten verwendet. Das Weinbaugebiet eignet sich auf Grund der nördlichen Lage nur für früh reifende Rebsorten. Der Winter ist sehr kalt und trocken. Zwischen Mai und Oktober setzen häufig starke Niederschläge ein und der Sommer ist relativ kurz. Die jährliche Weinlese im Burgund findet gegen Ende September statt. Ein Besuch lohnt sich, um in den frühherbstlich gefärbten Weinbergen zu spazieren und bei Trüffel, Käse und exzellentem Wein die atemberaubende Landschaft zu geniessen.

Boden und Terroir im burgundischen Weinbaugebiet

Die Struktur des Bodens besteht aus Kalk (Jurakalk) und einer Schicht Mergel. In Verbindung mit der Lage, dem kontinentalen Klima und dem Gefälle, ergeben sich fast über 60 unterschiedliche Bodenarten. Die Rebsorten wachsen auf Granitböden und Schieferböden, sowie auf Kalkstein, Mergel, Kies und Lehmböden heran. Eine große Rolle spielt auch die Sonneneinstrahlung. Durch diese ganzen Faktoren ergeben sich die unterschiedlichen Charakterzüge der Sorten. Die verschiedenen Weine aus dem Burgund sind vielfältig, ausdrucksstark und sehr einzigartig. Kaum eine andere Weinregion auf der Welt bekommt so viel Aufmerksamkeit, wie das französische Burgund mit seiner Hauptstadt Dijon.

Rotwein – der Klassiker aus Burgund 
Pinot Noir ist hier die wichtigste Rebsorte und die Reben entstehen in kalksteinhaltigen Lagen an Hängen. Vor allem, wenn die Rebstöcke schon älter sind, entstehen daraus die besten Weine. Sehr edle Weine stammen aus dem Gebiet Cote de Nuits.

Weißwein – Weiße Burgunder
Die beliebte Rebsorte Chardonnay bedeckt fast die Hälfte der Rebflächen in der Region. Die Sorte ist relativ pflegeleicht und bringt auf fast jedem Untergrund eine hervorragende Qualität. Die Rebsorte Aligote ist bekannt für ihre sehr deutliche Würze.

Die besten Weine sowohl bei den Rotweinen der Region, als auch bei den Weißweinen, entstanden in den Jahren 1988 bis 2010. Diese überzeugten mit einer sehr guten Qualität.

Die Grand Cru Lagen im Burgund mit den teuersten Pinot Noirs und Chardonnays der Welt:

Chablis Grand Cru, Chambertin, Chambertin-Clos de Bèze, Chapelle-Chambertin, Charmes-Chambertin, Griotte-Chambertin, Latricières-Chambertin, Mazis-Chambertin, Chambertin, Bonnes-Mares, Clos de la Roche, Clos des Lambrays,
Clos de Tart, Clos Saint-Denis, Bonnes-Mares, Musigny, Clos de Vougeot, Échezeaux, Grands Échezeaux, La Grande Rue,
La Romanée, La Tâche, Richebourg, Romanée-Conti, Romanée-Saint-Vivant, Corton, Corton-Charlemagne, Charlemagne, Bâtard-Montrachet, Bienvenues-Bâtard-Montrachet, Chevalier-Montrachet, Montrachet, Bâtard-Montrachet, Criots-Bâtard-Montrachet, Montrachet

Weine aus dem Burgund verkaufen

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