Opus One Winery – Die Legende aus Kalifornien

Opus One ist vielleicht nicht der teuerste Wein aus Kalifornien aber sicher einer der berühmtesten.

Die Gründerväter von Opus One

Opus One ist ein Mythos, eine Weinlegende aus Oakville nördlich der Stadt Napa. Philippe de Rothschild, einer der Eigentümer von Mouton Rothschild gründete 1979 gemeinsam mit Robert Mondavi die Opus One Winery. Mondavi, einer der großen Väter des Weinwunders in Kalifornien und Philippe de Rothschild aus der berühmten Weindynastie der Rothschilds entschlossen sich also zu einer Zusammenarbeit. Opus One bewirtschaftet mittlerweile vier Weinberge mit fast 70 Hektar Weinstöcken. Erst 2008 wurden erneut fast 20 Hektar zugekauft.

Einer der höchstbewerteten Weine der USA

Opus One ist eine Cuvee im Bordeaux Stil; der Hauptanteil der Rebsorten ist Cabernet Sauvignon. Laut Robert Parker waren die Weine in den 1980iger Jahren noch keine Top-Weine und auch nicht so langlebig wie die Opus, die in den 1990igern erzeugt wurden. Die derzeit am teuersten gehandelte Flasche ist aus dem Jahr 1979. Der erste Jahrgang wurde noch nicht nach Europa exportiert und nur in den USA verkauft. Ein sehr gutes Jahr war auch 1997. Gut bewertet ist auch das Jahr 2010 mit 96 Punkten im Wine Advocate.

Konstant hohe Qualität

Opus One WineryOpus One wird in der Regel in schönen, flachen 6er Holzkisten verkauft. Für mich ist Opus der Tignanello der USA. Ein Massenwein mit konstant hoher Qualität. Über den Wein wird viel geschimpft und gemeckert – teilweise begründet und teilweise unbegründet.

Opus One verkaufen

Jedenfalls kaufe ich gerne auch Ihre Opus One an. Egal, ob privat in Deutschland oder in Österreich. Sollte Ihre Weinsammlung Opus One oder andere hochwertige Weine aus Kalifornien wie Screaming Eagle, Sine Qua Non, Heitz Cellars, Chateau Montelena enthalten, melden Sie sich bitte jederzeit bei mir und Sie erhalten gerne ein Ankaufsangebot. Gerne hole ich die Flaschen persönlich bei Ihnen ab, dadurch haben Sie beim Verkauf nur einen sehr geringen Aufwand.

Bitte senden Sie eine E-Mail an blog@weinfan.at oder

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Geld verdienen mit Wein – Spekulieren mit dem Rebensaft

Es wird sehr viel darüber geschrieben und somit bietet das Thema ‚Mit Wein Geld verdienen‘ enorm viel Lesestoff.

Weine aus Bordeaux und Burgund als Kassenschlager

Spekulanten berichten von grandiosen Renditen, die sich mit dem Kauf und Verkauf von Weinen erzielen lassen. Gefragt ist da natürlich Bordeaux und Burgund. Ich sammle jetzt bereits seit Jahrzehnten hochwertigen Wein und die Weinpreise haben sich tatsächlich ganz gut entwickelt.

Die Bordeaux Preise sind vor allem 2009 und 2010 in astronomische Höhen gestiegen und diese haben bei vielen Käufern eine regelrechte Spekulationswut ausgelöst. Gekauft wurde alles, was gut und teuer ist: Lafite, Mouton Rothschild, Cheval Blanc, Latour und Chateau Margaux waren eine sichere Bank bei der Subskription.

Weine nach 2011

Doch dann kam 2011 und die darauffolgenden Jahrgänge und die Ex-Chateau und Subskriptionspreise sind um teilweise 70% und mehr gefallen. Zu Recht, wenn es nach mir geht. Die Weine sind immer noch um ein Vielfaches teurer als in den 90iger oder gar 80iger Jahren. Selbst wenn die Inflation großzügig einberechnet ist, sind die Steigerungsraten immer noch atemberaubend. Diese Einleitung hört sich ja sehr verlockend an, aber jetzt einige Worte der Ernüchterung:

Gründe gegen ein Weininvestment

Erstens: Die fetten Jahre sind vorbei. Verdienen konnten Sie vor allem in den 80igern und da vor allem mit dem grandiosen Jahrgang 1982 oder auch 1985.

Zweitens: Wein ist kein besonders liquides Handelsgut, wenn Sie diesen privat verkaufen möchten. Der Händlereinkauf ist ca. 50% unter dem Händlerverkauf. Diese 50% müssen Sie zuerst einmal über die Wertsteigerung verdienen.

Drittens: Für kleinere Mengen sind die Lagerkosten teuer. Wenn Sie 100 Flaschen in der OHK perfekt lagern wollen, dann ist das ein großer Aufwand. Denken Sie an Stromkosten und die regelmäßige Wartung der Klimaanlage. In einem Naturkeller werden die Etiketten schlecht und diese sollten gut erhalten sein, so wie bei Briefmarken. Jede Schleifspur ist wertmindernd – ja, das ist schwachsinnig, aber der Markt ist leider so.

Viertens: Der Markt ist nicht nur bei Händlern schwierig, sondern auch bei Versteigerungen. Verdienen können Sie da in der Regel nur mit „Ausnahme-Weinen“. Wenn Sie eine 1990 Romanée Conti La Tache oder La Romanée versteigern oder eine 1982er Lafite in der Magnum oder 12er OHK, dann geht was. Trotzdem ist die Einlieferung viel Aufwand und der Erlös ist nicht gesichert. Das Auktionshaus verlangt dann noch ca. 20% Provision.

Bei gehobenen Mittelklasse-Weinen können Sammler bei einem Kaufpreis von einigen hundert Euro oft schöne Schnäppchen erzielen. Was aber dann eher schlecht für die Verkäufer ist.

Nikolaihof vor Nikolaihof – Liebling des Wine Advocate

Nicht nur David Schildknecht fand die Weine vom Nikolaihof großartig – er zeichnete den Riesling Vinothek 1995 mit der Bestmarke ‚100 Punkte‘ im Jahr 2014 aus – auch der neue Vertreter von Robert Parker’s Wine Advocate, Stephan Reinhardt, steht auf den Qualitätswinzer aus Mautern an der Donau. Zu Recht, wie ich meine. 97 Punkte für den fantastischen, eleganten, leichtfüßigen Riesling Vinothek 1997, der mehr als 15 Jahre im großen Holzfass gelagert wurde. Ebenfalls 97 Punkte für die TBA 2005.

Bestnoten für Weine aus der Wachau

Dann folgen einige 96, 95+ und 95 Punkte Bewertungen, deren Vielzahl deutlich macht, welch ein toller Jahrgang 2013 für die Wachau war. Prager und Rudi Pichler haben da die Nase vorne. Einmal Grüner Veltliner und einmal Riesling mit je 96 Punkten. Reinhardt lobt Prager in den Himmel. Nicht nur der GV Stockkultur sondern gleich mehrere Weine mit 95 Punkten. So schreibt er:

„Toni Bodenstein has bottled great Smaragd wines from the 2013 vintage. These are world-class wines and I wonder if there were any better wines produced in this great though difficult vintage.“ Viel Können war in diesem Weinjahr notwendig.

Riesling und Grüner Veltliner 1995 von Donabaum

Die ersten Parker Bewertungen, die ich finden konnte, hatte Donabaum mit dem Riesling und dem Grünen Veltliner Limited Edition 1995. Kein Smaragd, der Wein hat über 13 Gramm Restzucker. Abgefüllt wurden nur 1000 Normalflaschen, 50 Magnums und 15 Doppelmagnums.

Die Top Parker Punkte Weine aus der Wachau 2013

1997 Nikolaihof Riesling Vinothek 97
2005 Nikolaihof Trockenbeerenauslese 97
2013 Prager Gruner Veltliner Smaragd Achleiten Stockkultur 96
2013 Rudi Pichler Riesling Smaragd Weissenkirchner Achleithen 96
2013 Emmerich Knoll Durnsteiner Riesling Smaragd Ried Schutt 95+
2013 F X Pichler Riesling Smaragd Unendlich 95+
2013 Emmerich Knoll Loibner Gruner Veltliner Smaragd Ried Schutt 95
2013 Franz Hirtzberger Riesling Smaragd Singerriedel 95
2013 Johann Donabaum Gruner Veltliner Lmt Edition 95
2013 Johann Donabaum Riesling Smaragd Lmt Edition 95
2013 F X Pichler Gruner Veltliner Smaragd Kellerberg 95
2013 F X Pichler Riesling Smaragd Durnsteiner Kellerberg 95
2013 Rudi Pichler Riesling Smaragd Wosendorfer Hochrain 95
2013 Prager Gruner Veltliner Smaragd Wachstum Bodenstein 95
2013 Prager Riesling Smaragd Klaus 95
2013 Prager Riesling Smaragd Steinriegl 95

Weinankauf Linz und Oberösterreich

Als gebürtiger Linzer kaufe ich Weinsammlungen natürlich sehr gerne auch in meiner Heimat. Egal ob in Linz, Wels, Steyer oder sonst wo in Oberösterreich. Die Abholung im schönen Oberösterreich ist problemlos und ich verbinde den Weinankauf meistens mit einem kurzen Familienbesuch.

Ich davon aus, dass die mir angebotenen Weine sachgerecht gelagert sind. Ausschlaggebend für die Berechnung des Ankaufpreises sind neben Füllstand, Lagerung, Herkunft, intakte Etiketten und dichte Kapseln.

Weinkellerauflösung Oberösterreich – welche Weinraritäten werden gekauft:

– Raritäten bekannter Winzer aus Österreich ab 1990. Egal ob Burgenland, Wachau oder Steiermark z.B. Heinrich Salzberg, Battonage, Pöckl (Mystique), Umathum, Schwarz, Kollwentz, Gesellmann, Markowitsch, F.X. Pichler von M bis Unendlich, Hirtzberger, Knoll, Alzinger, Polz, Tement (Zieregg), Gross, Neumeister usw…

– Weine aus Bordeaux und Burgund (Frankreich) bekannter Weingüter z.B. Chateau Latour, Chateau Lafite, Chateau Margaux, Chateau Cheval Blanc, Lalande, Petrus, Le Pin, Cos d’Estournel, d’Yuem,die bekannten Grand Cru Lagen im Burguns von Romanée Conti und anderen (Clos Vougeot, Echezeaux, Richebourg, Chambertin, Vosné-Romanée uvm.) Hermitage aus Südfrankreich und viele mehr

– Super Toscans oder Weine aus dem Piemont (Italien) z.B. Ornellaia, Solaia, Sassicaia, Masseto, von Gaja oder Roberto Voerzio, Barolos, Brunello, Chianti u.v.m.

Bei einem Weinankauf in Oberösterreich hole ich die Weine gerne vor Ort im Weinkeller ab wenn es mehr als 12 Flaschen sind. Dann ersparen Sie sich lästiges verpacken sowie schleppen und wir können die Weine gemeinsam sichten. Details zu europaweiten Weinankauf .

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Sie können mich gerne auch per Telefon unter +43 699 10 36 56 11 kontaktieren. Von 9:00 bis 20:00 – täglich.

Vinitaly Verona – Erfahrungen der Messe

Die Vinitaly einmal live zu erleben, schwebte mir schon seit einigen Jahre vor. 2015 ging es sich zeitmäßig perfekt aus und daher konnte ich die Weinfachmesse zum ersten Mal besuchen.

Eintrittspreise bei der Vinitaly

Bereits im Vorfeld gut recherchiert und mit einem Plan der zu besuchenden Winzer ausgestattet, ging es dann am Sonntag, den 21. März, los. Um 10:30 Uhr waren vor dem Messezentrum in Verona bereits mehrere tausend Menschen, die sich mit Ihren Onlinetickets anstellten. Die Tickets kosten übrigens bei einem Kauf im Internet € 45,- für einen Tag oder € 90,- für die gesamte Messe – direkt vor Ort belaufen sich die Preise auf € 60,- oder € 110,-.

Start mit einem Glas Prosecco

Bei den Eingängen glaubte man eher, Besucher eines Pop-Konzerts oder Fußballspiels zu sein, als einer renommierten Weinfachmesse. Tausende Männer und hunderte Frauen – das Verhältnis war wohl ca. 6:1 – stellten sich an, um die 4.200 Aussteller zu besuchen, Weine zu verkosten, Kontakte zu knüpfen und Geschäfte abzuschließen.

Nach 30 Minuten Wartezeit wurden wir dann auf das Messegelände gelassen. Die Weinregionen sind in Pavillons aufgeteilt, in denen man von Winzer zu Winzer spaziert und tolle Weine verkosten kann. Begonnen haben wir am ersten Tag mit der Prosecco Region – zum Aufwärmen also. Bei einem Besuch meiner Lieblings-Prosecco Erzeugerinnen, den Bio-Winzerinnen von Sorelle Bronca, hatten wir einen angenehmen Start.

Qualitätsweine aus dem Firaul und der Toskana

Dann ging es weiter ins Firaul. Leider konnten wir Bastianic nicht verkosten, da beim Weinrockstar wohl die längste Schlange der gesamten Weinfachmesse war.

Dann ging es weiter in die Toskana. Verkostungen bei Mastro Janni, Castello dei Rampolla, Biondi Santi, Fontodi, Tua Rita. Highlight sicher Biondi Santi Brunello Riserva 1997 und Redigaffi von Tua Rita 2012. Einer meiner Dauerlieblinge ist Fontodi mit Flacianello und Vigna del Sorbo – perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit der Vinitaly

Teilweise mussten wir Weingüter auslassen, weil die Schlangen einfach zu lange waren. Insgesamt war das Gedränge bei den bekannteren Winzern schon sehr groß. Am Sonntag Nachmittag war der Alkoholspiegel bei einigen Besuchern, die wohl aufs Spucken vergessen hatten, deutlich zu spüren.

Wir waren um 17:00 ziemlich fertig, denn Essen ist auf der Messe schwierig. Bei den Buffets sind die Wartezeiten noch deutlich länger als bei den Winzern.