Burgenland und Weißwein – Die Kombi gehört beworben!

„Im Burgenland gibt es nur Rotweine. Die Weißen wenn, dann als Beerenauslese oder TBA.“ Mit diesem Argument bin ich in meinem Bekanntenkreis immer wieder konfrontiert. Keine Ahnung, woher das eigentlich kommt. Waren früher die Weißen rund um den Neusiedlersee wirklich so schlecht?

Gelungener Chardonnay aus dem Burgenland

Bei der heutigen Qualität kann ich mir das nicht vorstellen. Letztens berichtete ich von einem sehr gelungenen Chardonnay aus dem Burgenland und das zu einem vernünftigen Preis. Chardonnay S von Feiler Artinger für € 12,- ein Preis-Leistungs-Hammer im Vergleich zu den Steirern. Spannend war, dass mein Gegenüber – Burgenländerin – meinte: „Die Weißweine aus dem Burgenland kannst sowieso vergessen.“ Natürlich hat sie sich dadurch als Weinbanause geoutet.

Das Image ist ungerechtfertigt

Das Burgenland hat großartige Weißweine! Im Topsegment die Favoriten Chardonnay Tiglat von Velich oder Gloria von Kollwentz. Die Weißburgunder vom Weingut Prieler sind ebenfalls super und das Jahr für Jahr. Ich könnte die Liste jetzt noch beliebig weiterführen.

Hohes Potential ist vorhanden

Ich denke, da gehört dringend was getan. Die Bevölkerung muss aufgeklärt werden. Die Weißen aus dem Burgenland haben Potenzial und nicht nur die Burgundersorten. Auch ein Grüner Veltliner wird im Burgenland gut. Da verstehe ich gut den Unmut von Bernhard Fiedler, der einen sehr netten Artikel über einen Zwischenfall bei einer Weinverkostung schreibt. Ich musste da an meine Bekannte denken.

Warum ist das Image der burgenländischen Weißweine so schlecht?

Jetzt fragt sich, woher das kommt. Ins Weinviertel sind die Wiener früher auch nur gefahren, um kistenweise Doppler zu holen. Dort hat sich das Image auch gewandelt. Hat jemand eine gute Erklärung? Freue mich über Kommentare zum Thema ‚Weißweine im Burgenland‘. Will mir jemand was zum verkosten senden? Gerne! 🙂

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