Wachau Weinjahr 2012

Laut Vinea Wachau bringt der Jahrgang 2012  „sehr  ausgewogene, dichte Weine in reintöniger Art mit gutem Potential, wobei auch die Quantität – mit Ausnahme der Weingärten mit Frostschäden – durchaus gut ist.“

Normale Weinernte in der Wachau

Das kann ich nur bestätigen –  bei einigen Verkostungen waren die Wachauer 2012 durchaus gut zu trinken. Vor allem Federspiel machte bereits jetzt großen Spaß.

Auch im Wachau Blog meint Frau Heller: „Mengenmäßig ist mit einer relativ normalen Weinernte zu rechnen, die Wachau blieb bisher vor schlimmen Unwettern größtenteils verschont. Das Jahr war sehr trocken, aber in vielen Weingärten, wie z.B. in der Ried Achleithen und Ried Klaus gibt es eine Tröpfchenbewässerungsanlage, die gewährleistet, dass die Weinstöcke genügend Mineralstoffe aus dem Boden aufnehmen können.“

Die großen Wachauer 2012

Die großen Wachauer konnten im wichtigsten Wein-Guide Österreichs, dem Falstaff, allerdings nicht so brillieren wie im Jahr 2010 oder 2011. Franz Hirtzbergers Grüner Veltliner Honivogl erhielt 95 Punkte. 2011 waren es 97. Besser schnitt Hirtzbergers Top-Riesling Singerriedel 2012 mit 97 Punkten ab. Kein Wein erreichte die 100 Punkte und es gab auch keine 99 bei Falstaff, weder Riesling Unendlich von FX Pichler noch Knoll mit seiner Vinothekenfüllung.

Die Smaragde 2012

Die Verkostung der Smaragde, quasi gleich nach Abfüllung der Weine, halte ich sowieso für etwas merkwürdig. Es ist klar, dass gerade in Österreich die Konsumenten nach den jungen Weinen verlangen. Trotzdem sollte eine 2. Verkostung der Weißweine drei Jahre nach Abfüllung folgen. Meiner Meinung nach wäre das Potential der Weine dann viel besser zu beurteilen.

Wachauer 2012 laut Weinerlebnis

Schon im Jänner beschrieb Weinerlebnis den Jahrgang 2012 mit folgenden Sätzen: „Reif, mit feiner eleganter Säure und mit toller Balance, bietet der Jahrgang beides: frühen Trinkgenuss und gute Lagerfähigkeit. Die Weißweine zeichnen sich vor allem auch durch feine Würze, Dichte und reifer Aromatik aus.

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