Super Tuscans – die Spitzenweine der Toskana

Die italienischen Appellationsvorgaben sehen Assemblage-Regeln vor, gegen die sich einige Winzer in den 1970er zur Wehr zu setzen versuchten. Das italienische Weingesetz gab beispielsweise die Zumischung unterschiedlicher Weinsorten vor – für einige Winzer eine schier unerträgliche Verschlechterung ihrer hochwertigen Weine.

Umgehung der italienischen Weingesetze

Um dies zu umgehen, schufen sie aus Trauben wie der Cabernet Sauvignon Spitzenweine, die außerdem im Eichenfass ausgebaut wurden. Die so erzeugten Weine entsprachen zwar nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben und wurden daher als Vini da Tavola (Tafelweine) angeboten, wiesen aber eine Spitzenqualität auf. Erstmalig wurde 1971 der Tignanello schlagartig berühmt.

Geburt der Super Tuscans

Der Erfolg weiterer Weinsorten ließ nicht lange auf sich warten und schon bald wurden die Weine aus Solaia, Sassicaia, Solengo, Ornellaia, Masseto und Guado al Tasso als Super Tuscans oder auch Super Toskaner bekannt. Diese Bezeichnung geht auf den in USA verwendeten Namen ‚Super Tuscans‘ zurück, der schon bereits erahnen lässt, um welche exzellenten und zum Teil hochpreisig gehandelten Weine es sich handelt.

Kein DOC-Status, aber Topqualität

Übrigens: Nicht wenige Super Tuscans übertreffen die Qualitätskriterien der Denominazione di origine controllata (DOC) bei Weitem. Zum Einsatz kommen neben der Cabernet Sauvignon auch Syrah– und Sangiovese-Trauben, die zum vollmundigen Ausbau der Super Tuscans beitragen.

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