Château de Beaucastel – Natürlich hergestellte Weine aus Frankreich

Das Weingut Beaucastel zählt zu den wichtigsten Weingütern des Rhone-Tals. Es verfügt über etwa mehr als 100 ha bestockte Rebfläche und liegt auf einem Plateau an der nordöstlichen Grenze der A.O.C. Châteauneuf-du-Pape. Als eines der wenigen Weingüter der A.O.C. baut Beaucastel alle 13 zur Herstellung zugelassenen Rebsorten an. Diese werden anschließend getrennt vinifiziert und assembliert. Bis heute zählen internationale Weinkritiker wie Robert Parker das Château de Beaucastel zu den besten seiner Appellation.

Die Geschichte des Château
Die Ursprünge des Weingutes gehen auf das 16. Jahrhundert zurück, als Pierre de Beaucastel 1549 das Anwesen erwarb. Nachdem die gesamten Rebflächen des Château im 19. Jahrhundert von der Reblaus vernichtet wurden, verkaufte der damalige Besitzer das Weingut an Pierre Tramier. Dieser legte neue Weinberge an und vermachte das Gut seinem Schwiegersohn Pierre Perrin. Mittlerweile führt die Familie Perrin das Weingut in der 4. Generation. Aktuelle Besitzer sind die Brüder François und Jean-Pierre Perrin. Bis heute beruht der Weinbau des Château auf natürlichen Methoden, welche nicht durch die Verwendung von modernen Techniken verfälscht werden.

Die Weine von Beaucastel
Das Weingut stellt sowohl Rot- als auch Weißweine her, wobei natürlich die gut strukturierten, dichten, körperreichen und langlebigen Rotweine im Vordergrund stehen.

Die Rotweine von Beaucastel werden aus den Rebsorten Mourvèdre, Grenache, Syrah, Counoise, Cinsault, Muscardin und Vaccarèse assembliert. In besonders guten Jahren wird auch eine auf 5.000 Flaschen limitierte Spezialabfüllung, der Spitzencuvée „Hommage à Jacques Perrin“ hergestellt. Bei der Weinbereitung kommt bis heute eine von Jacques Perrin entwickelte Methode zum Einsatz, bei welcher die Früchte entrappt, anschließend binnen 90 Sekunden mittels Dampf auf 60 °C erhitzt und dann ebenso schnell wieder auf 20 °C abgekühlt werden. Durch diese Methode sollen die flüchtigen Aromen und die Farbstoffe aus den Schalen der Beeren besser zur Geltung kommen.

Die Weißweine von Beaucastel sind eine gesuchte Rarität unter Weinliebhabern. Jährlich werden nur um die 20.000 Flaschen des Châteauneuf-du-Pape blanc und 4.000 Flaschen des Châteauneuf-du-Pape blanc Vieilles Vignes hergestellt. Zur Herstellung werden hauptsächlich die Rebsorten Roussanne und Grenache Blanc verwendet.

Zudem werden auch Weine von jüngeren Rebstöcken, welche noch nicht über ein Durchschnittsalter von 50 Jahren verfügen, oder aus benachbarten Gebieten kommen, hergestellt. Diese Weine werden aber unter der Appellation Côtes du Rhône mit dem Namen Coudoulet de Beaucastel vermarktet.

Die besten Jahrgänge von Beaucastel
Die besten Jahrgänge des Château de Beaucastel Rouge der letzten Jahrzehnte sind 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 2003, 2008 und 2009. Die Preise pro Flasche liegen zwischen 60 € und 200 €. Bei noch älteren, herausragenden Jahrgängen wie 1972 sind die aufgerufenen Preise noch deutlich höher.

Weine vom Chateau Beaucastel verkaufen:

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Weingut Araujo Estate in Kalifornien

Der sogenannte Eisele-Vinyard ist das Herz und die Seele des Araujo-Estate Weingutes im kalifornischen Napa Valley in Kalifornien. Im östlichen Teil der Calistoga Appelation, einer Region wo die Weinkultivierung auf eine für US-amerikanische Verhältnisse, lange Historie zurückblicken kann, entstand der Weinberg im Jahre 1886. Zu jener Zeit begann der Weinanbau vor allem mit Riesling und Zinfandel. Auf 38 Hektar standen die nach Süden ausgerichteten Reben auf jungen Schwemmböden mit felsigen sowie steinigen Untergrund. Aufgrund der vorteilhaften Lage zwischen den Palisadengebirgen und des hervorragenden Mikroklimas erfolgte 1964 auch der Anbau von Cabernet Sauvignon.

Der Beginn einer neuen Ära

Die Geschichte des modernen Weingutes begann für den Eisele-Weinberg im Jahre 1969. Barbara und Milt Eisele wollten den Weinberg zwar bewirtschaften, verspürten aber nicht den Wunsch Winzer zu sein und so wurden die Trauben an andere Winzer verkauft. Einer von ihnen war beispielsweise Ridge Vineyards, der mit dem Eisele Vineyard Cabernet Sauvignon beträchtliche Aufmerksamkeit erzielte und erstmalig den Anklang der namentlichen Erwähnung des kalifornischen Weines verkörperte. In späteren Jahren profitierte dann die Joseph Phelps Kellerei von der Qualität der Eisele-Trauben und wurde auch durch die so produzierten Weine, wie die berühmte Phelps-Insignia-Mischung, sehr bekannt. Winzer, Kritiker und im Besonderen die Verbraucher, entdeckten schnell die atemberaubende Qualität, der vom Eisele-Weinberg stammenden Früchte.

Die 90iger Jahre

Im Jahr 1990 kaufte die Familie Araujo den berühmten Eisele-Weinberg. Im Einklang mit den natürlichen Gegebenheiten und der Tradition, vereinte das ein Jahr später gegründete Weingut Araujo Estate biodynamische Landwirtschaftstechniken mit Nachhaltigkeit und großem Anspruch an Qualität. Mit viel Initiative und weitreichender Inspiration wurden weitere Weinsorten angebaut. Der Sauvignon Blanc, welcher auch mit einem kleinen Anteil an Viognier gemischt wurde, was dem Wein deutlich mehr an Süße, fettere Texturen und zusätzliche florale Elemente verlieh. Der Syrah vom Eisele-Weinberg gilt als eine der edelsten Rotweinsorten überhaupt. Im Jahr 2013 verkaufte die Familie Araujo den Weinberg an die Familie Pinault (Artemis Gruppe), welche die Anbaufläche deutlich ausdünnte, um so weniger, allerdings noch erlesenere Weine zu produzieren.

Besonderheiten der Weine von Araujo Estate

Kenner und Sammler aus aller Welt schätzen ausgewählte Jahrgänge und Raritäten des Weinguts. Viele dieser Weine verfügen über eine hohe fruchtige Intensität, kraftvolle Eleganz sowie hervorragende Tiefe und Harmonie. Der Cabernet Sauvignon Vieille Vignes der Araujo Generation ist extrem begehrt und wurde seinerzeit nur an ausgewählte Kunden über eine private Mailingliste verkauft. Der Araujo Estate Cabernet Sauvignon wird heute als Eisele Vineyard bezeichnet und ist immer noch ein einzigartiger Wein von herausragender Qualität. Den Roten genießt man am besten bei 15,5 Grad Celsius. Die kühle Temperatur verleiht dem Wein noch mehr Frische. Je nach Charakter des jeweiligen Jahrgangs sollten junge Weine für 1-3 Stunden dekantiert werden. Ältere Jahrgänge werden nur kurz dekantiert, gerade genug um das Sediment zu entfernen.

Araujo Estate Weine verkaufen

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Weingut Domaine Leroy im Burgund – perfekte Pinots

Traditionsreiches Weingut im Herzen Burgunds
In der Gemeinde Mersault im burgundischen Bereich Côte d’Or hat das bekannte Weinunternehmen Domaine Leroy seinen Sitz und vertreibt von dort aus seine herausragenden Weine. Die Tradition des Weinanbaus wird großgeschrieben bei Domaine Leroy. Als Négociant-haus Maison Leroy wurde das Unternehmen 1868 von Francois Leroy gegründet. Bis heute hat sich das Haus Leroy der außergewöhnlichen Qualität verschrieben, die seit fast 150 Jahren für das Gut stehen. Auch in Deutschland werden die Burgunder von Leroy sehr geschätzt. Der Absatz des Weines ist international und die Domaine Leroy dementsprechend eine weltbekannte Marke.

Frühe Geschichte des Weinguts

Nach Francois erhielt sein Enkel Henri Leroy das Weingut und erweiterte es um ein eigenes Gut. Henri schlitterte mit seinem Unternehmen Anfang der 1940er Jahre in Probleme hinein, als der Zweite Weltkrieg Frankreich fest im Griff hatte. Durch geschickte wirtschaftliche Beschlüsse konnte er die Lage wieder stabilisieren und an seine Tochter Lalou Bize-Leroy ein gewaltiges Erbe übertragen. Lalou führte ein lange währendes Regiment und kaufte 1988 für 65 Millionen Francs ein weiteres Weingut hinzu. Das Engagement in zwei Weingütern wurde aber problematisch gesehen und sorgte für Streitigkeiten. 1992 kam es zum Bruch und es erfolgte die Gründung von Domaine Leroy, wie es heute existiert.

Biodynamik und Weinbautradition

Heute umfassen die Weinberge von Domaine Leroy 22,5 Hektar Rebfläche. Lalou ist zu einer entschiedenen Befürworterin des biodynamischen Weinanbaus geworden und setzt ihn kompromisslosen durch. Das bedeutet völligen Verzicht auf chemische Mittel für Düngung und Schädlingsbekämpfung sowie die konsequente Beachtung der Mondphasen. Die gesamte Arbeit im Weinberg musste auf diese Grundbedingungen umgestellt werden. Die Erträge im Weinberg werden niedrig gehalten. Maximal 20 hl/ha wird produziert. Das erreicht das Unternehmen durch konsequentes Beschneiden der Rebstöcke. In vielen Parzellen gibt es Rebstöcke, die zwischen 50 und 80 Jahre alt sind und dementsprechend gepflegt werden müssen. Der Aufwand ist hoch, aber der Erfolg gibt dem Unternehmen recht.

Die Qualität steht im Fokus der Burgunder

Zum Gesamtgebiet der Domaine Leroy gehören die berühmtesten Weinbaugebiete Burgunds. Die Weine reifen 18 Monate lang in Eichenfässern. Es kommt nicht zu einer Überbetonung der Eichenwürze, da die natürliche hohe Konzentration dem entgegenwirkt. Auch verzichtet das Unternehmen auf Schönen und Filtration, ganz im Zuge der Biodynamik. Dank dem klugen Unternehmergeist hat die Domaine Leroy den Schritt in das nächste Weinzeitalter bereits eingeleitet. Die Produktion läuft nach modernsten Maßstäben ab, behält aber die Tradition im Auge. Francois Leroy wäre stolz auf seine Nachkommen gewesen, wenn er den aktuellen Zustand des Unternehmens heute beurteilen könnte.

Domaine Leroy Weine verkaufen

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Penfolds Grange – eine Weinlegende aus Australien

Manche Weine sind wie Sternschnuppen – kurzzeitig blitzen sie auf und werden mit hervorragenden Kritiken bedacht. Andere Weine haben jahrelang hohe Punktzahlen – und diese konstante Qualität macht sie zu Legenden. Zuverlässigkeit und Tradition sind unverzichtbare Voraussetzungen – so wie beim Grange, dem Spitzenwein des australischen Weinguts Penfolds.

Wenn Sie Penfolds Grange Weine verkaufen möchten, dann wenden Sie sich an blog@weinfan.at. Details über den Weinankauf erfahren Sie hier.

Im Folgenden erfahren Sie mehr zum Weingut und dessen Weinen.

Die Anfänge von Penfolds Grange

Der britische Arzt Christopher Rawson Penfold hatte die Basis bereitet: Als er als Einwanderer im Jahr 1844 nach Australien kam, hatte Dr. Penfold auch einige französische Weinstöcke im Gepäck, die er noch im Ankunftsjahr im südaustralischen Magill bei Adelaide anpflanzte. Sie lieferten zunächst die Trauben für süße und schwere Rotweine – der Doktor empfahl sie seinen Patienten als Mittel zur Gesunderhaltung. Dennoch eroberten die herzhaft-süßen Tropfen nach und nach den Weinmarkt Australiens – noch Ende der 1940er Jahre stellten sie etwa 97 Prozent der Gesamtproduktion von Penfolds dar.

Französische Weine als Vorbild

Jeffrey Penfold Hyland war damals der Chef des Weinguts. Den aufkommenden Trends entsprechend beauftragte er seinen Chief-Winemaker Max Schubert mit der Entwicklung und Produktion trockener Rotweine nach Art der Bordeaux-Gewächse. Schubert galt als außerordentlich kreativer Kellermeister und machte sich gleich auf den Weg nach Europa, wo ihn die französischen Weine in Bordeaux und an der Rhône geradezu begeisterten. Mit ihrer Langlebigkeit und ihrer Komplexität wurden sie zum Vorbild des Kellermeisters.
Überwiegend Shiraz-Trauben standen ihm dazu zunächst zur Verfügung – Sorten aus fast vergessenen alten Anlagen kamen dazu, die Penfolds Kellermeister in amerikanischen Barriques ausbaute.

Durchbruch mit dem Grange Hermitage 1955

Im Jahr 1951 kam das Weingut dann mit dem ersten australischen Barriqueweine auf den Markt – und ging bei der Kritik unter. Erst der Grange Hermitage von 1955 brachte den Durchbruch.
Bis zum Jahrgang 1989 hieß der Grange im Original Grange Hermitage – und vom Jahrgang 1955 gibt es bis heute einige Exemplare.

Die Herstellung des Granges

Im Laufe der Jahre wechselnde Eigentümer konnten der Qualität der Weine nichts anhaben – und so keltern die Winemaker unter der Führung von Chief Peter Gago heute allerfeinste Qualitäten: Neben dem unvergleichlichen Grange kommt auch Shiraz, Shiraz Cabernet, Mourvédre, Cabernet Sauvignon, Chardonnay u.a. von Penfolds.
Die Weinstöcke sind teilweise über 110 Jahre alt und für die Produktion des Granges stehen beste Trauben von hervorragenden Lagen zur Verfügung.

Zunächst werden die Trauben partieweise separat vergoren und erst anschließend von den Kellermeistern sorgfältig zur Herstellung des Grange ausgewählt. In manchen Erntejahren besteht er vollständig aus Shiraz, in anderen kommen geringe Anteile Cabernet Sauvignon hinzu. Dann reift der Wein drei Jahre auf der Flasche und erst nach fünf Jahren kommt er in den Verkauf.

Normalerweise schmeckt der Grange nach 15 bis 20 Jahren Lagerung – aber auch frische, jugendliche Exemplare überzeugen mit ihrer einzigartigen Textur.

Der aktuelle Grange

Der 2010 Penfolds Grange ist ein Jubiläumswein – als 60. Grange der ununterbrochenen Erfolgsserie: Tiefdunkel kommt er mit violetten Farbreflexen ins Glas, um mit Aromen dunkler Beeren, einem Hauch Brombeerkonfit und feinen Gewürzanklängen zu faszinieren. Reife Pflaumen und saftige Herzkirschen umspielen den Gaumen – die enorme Dichte des Weins wird komplettiert durch etwas Kakao und feinste mineralische Nuancen. Der Nachhall kommt mit bestens eingebundenen Tanninen und mit Aromen roter Beeren. So dürfte der aktuelle Grange Potenzial für 50 bis 60 Jahre besitzen.

Zur Website von Penfolds

Weinankauf Penfolds Grange und andere Penfolds Weine

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Opus One Winery – Die Legende aus Kalifornien

Opus One ist vielleicht nicht der teuerste Wein aus Kalifornien aber sicher einer der berühmtesten.

Die Gründerväter von Opus One

Opus One ist ein Mythos, eine Weinlegende aus Oakville nördlich der Stadt Napa. Philippe de Rothschild, einer der Eigentümer von Mouton Rothschild gründete 1979 gemeinsam mit Robert Mondavi die Opus One Winery. Mondavi, einer der großen Väter des Weinwunders in Kalifornien und Philippe de Rothschild aus der berühmten Weindynastie der Rothschilds entschlossen sich also zu einer Zusammenarbeit. Opus One bewirtschaftet mittlerweile vier Weinberge mit fast 70 Hektar Weinstöcken. Erst 2008 wurden erneut fast 20 Hektar zugekauft.

Einer der höchstbewerteten Weine der USA

Opus One ist eine Cuvee im Bordeaux Stil; der Hauptanteil der Rebsorten ist Cabernet Sauvignon. Laut Robert Parker waren die Weine in den 1980iger Jahren noch keine Top-Weine und auch nicht so langlebig wie die Opus, die in den 1990igern erzeugt wurden. Die derzeit am teuersten gehandelte Flasche ist aus dem Jahr 1979. Der erste Jahrgang wurde noch nicht nach Europa exportiert und nur in den USA verkauft. Ein sehr gutes Jahr war auch 1997. Gut bewertet ist auch das Jahr 2010 mit 96 Punkten im Wine Advocate.

Konstant hohe Qualität

Opus One WineryOpus One wird in der Regel in schönen, flachen 6er Holzkisten verkauft. Für mich ist Opus der Tignanello der USA. Ein Massenwein mit konstant hoher Qualität. Über den Wein wird viel geschimpft und gemeckert – teilweise begründet und teilweise unbegründet.

Opus One verkaufen

Jedenfalls kaufe ich gerne auch Ihre Opus One an. Egal, ob privat in Deutschland oder in Österreich. Sollte Ihre Weinsammlung Opus One oder andere hochwertige Weine aus Kalifornien wie Screaming Eagle, Sine Qua Non, Heitz Cellars, Chateau Montelena enthalten, melden Sie sich bitte jederzeit bei mir und Sie erhalten gerne ein Ankaufsangebot. Gerne hole ich die Flaschen persönlich bei Ihnen ab, dadurch haben Sie beim Verkauf nur einen sehr geringen Aufwand.

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Gesellmann Blaufränkisch 1986 noch trinkbar – und wie

Es ist Freitag Abend und nachdem von gestern nur noch ein Schluck Morillon 2007 Reserve Grassnitzberg übrig war, mussten wir spontan noch eine Flasche Rotwein aus dem Keller organisieren.

Ein 1986er aus dem Burgenland

Gesellmann 1986 Blaufränkisch, Sieger der Weinmesse 1987 – naja, da habe ich zur Sicherheit gleich eine zweite Flasche mitgenommen, denn das Risiko der Untrinkbarkeit ist bei diesem Wein wohl erheblich. Geöffnet ohne Kork-Zerbröselung, aber voll durchgesaugt. Dann gleich dekantiert. In der Farbe merkt man das Alter: etwas trüb, breite Wasserkante aber wenig Brauntöne, defacto keine Schlieren was bei ursprünglichen 12,3% Vol. kein Wunder ist.

Gesellmann Blaufränkisch 1986

Gesellmann Blaufränkisch 1986

Leder und Tabak

In der Nase sehr ähnlich zu Steinzeiler Römerhof Kollwentz 1979 – was mich doch wundert, weil Steinzeiler doch hochwertiger ist – aber egal.

Leder, Tabak als wäre dieser in der Pfeife abgekühlt. Am Gaumen schon etwas flach, kaum Tannine, im Abgang trotzdem relativ lang. Insgesamt ein schönes Weinerlebnis. Bei 19 Grad auf der Terrasse exakt der richtige Einstieg ins Wochenende.

Kleine Party mit großer Flasche

Heute ist ein besonderer Tag für mich, daher gibt es für die kleine Dinnerparty eine große Flasche aus dem Keller.

Johanneshof Reinisch St. Laurent Barrique aus dem Jahr 1985 und aus der Doppelmagnum. Ich hoffe, das wird ein Trinkvergnügen.

Beim ersten Schluck war der Wein noch erwas verhalten, jetzt wird er besser und besser und wird perfekt zum Lamm passen.

Wenn Sie ähnlich alte Weine verkaufen möchten oder auch tauschen, dann schreiben Sie mir bitte an blog@weinfan.at

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Schiefer Reihburg 2003 – perfekte Trinkreife

Ich bin ja grundsätzlich gegen das Posten während des Essens oder Trinkens, aber heute muss ich meinen Grundsatz einfach brechen und schuld daran ist Uwe Schiefer vom Eisenberg.

Reihburg 2003 zum Dry Age Rib

Ich hab am Nachmittag eine Flasche Reihburg 2003 aus dem Keller in die Wohnung geholt und dann leider etwas warm werden lassen. Daher um 17:00 geöffnet und in den Kühlschrank. Eine Stunde später verkostet und entäuscht, weil immer noch zu warm und daher will ich gar nichts zum ersten Eindruck schreiben.

Dann gegrillt und zwar Dry Age Rib vom Österreichischen Bio Rindvieh mit 600 Gramm im Ganzen auf Niedrigtemperatur. Kurz vor der idealen Kerntemperatur hab ich den Wein mit geschätzten 16 Grad dekantiert und 20 Minuten danach ins Glasch gefüllt.

Blaufränkisch von seiner besten Seite

Seither bin ich nur noch entzückt und glücklich. Reihburg 2003 ist einfach nur fantastisch. Blaufränkisch at it’s best. Ganz dunkle Farbe, weiche, ausgewogene Tannine und herrliche Noten in der Nase und am Gaumen.
Danke Herr Schiefer. Leider meine letzte Flasche 2003, aber einige 2000er davon habe ich ja noch.

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Großer Winzer, super freundlich und persönlich – Danke Weingut Heinrich

Ich habe in den letzten Monaten immer wieder erstklassige Weine angekauft, so unter anderem bei der letzten Hitzewelle einige Magnums Heinrich Salzberg von 2000 über 2002 bis hin zu 2007. Wunderschöne Flaschen und sehr schwer zu kriegen.

Salzberg Magnum mit Hitzeschock

Leider wurde beim Transport der Flaschen nicht ausreichend auf die Schätze geachtet und eine Magnum bekam einen kleinen Hitzeschock, der zu einem geringen Flüssigkeitsaustritt durch Kork und Kapsel führte. Weinliebhaber werden nachvollziehen, dass eine derartige Panne einen tiefen Schmerz hervorruft. Salzberg ist rar und teuer und in der Magnum erst recht.

Kontaktaufnahme mit dem Weingut

Da mir dieses Malheur erstmalig passierte, wandte ich mich über die Website an das Weingut Heinrich. Es dauerte zwar einige Minuten, bis ich die äußerst versteckte Kontaktadresse des Weinguts fand, doch es gelang mir und ich schrieb, etwas verzweifelt und beschämt, über mein Problem.

Beruhigende Antwort von Herrn Heinrich persönlich

Gleich am nächsten Tag am Vormittag kam prompt eine Antwort von Herrn Heinrich persönlich. In beruhigenden Nachricht, dass die Wunde des Weins wohl verheilen wird, da sich der Flüssigkeitsaustritt in Grenzen hielt, meinte Herr Heinrich: „in der Regel sind die Weine widerstandsfähiger gegenüber kurzfristigen Temperaturschwankungen, als man glauben möchte.“ Beobachten und liegend lagern, war die Auskunft und das tat ich dann auch.

Perfekter Trinkzeitpunkt des Gabarinza 1997

Immer wieder hört man, dass unsere großen Winzer in den letzten Jahren sehr abgehoben und arrogant wurden. In diesem Fall kann ich das ganz und gar nicht unterschreiben. Ich kenne Herrn Heinrich nicht persönlich und habe bisher keinen meiner Gabarinza und Salzberg ab Hof gefkauft. Da hat mich die schnelle freundlich Antwort sehr erfreut.

Übrigens konnte ich im Zuge des Mailverkehrs auch noch die Gabarinza 2003 von letztem Sonntag loben und Herr Heinrich bestätigte mir den derzeitigen top Trinkzeitpunkt von Gabarinza 1997.