Ankauf französischer Rotweine und italienischer Rotweine

Sie möchten gerne Ihre französischen Rotweine verkaufen. Egal ob aus Bordeaux, Burgund oder dem Rhonetal?
Sie möchten Ihre italienischen Rotweine verkaufen? Aus dem Piemont oder der Toskana oder aus dem Veneto.

Dann melden Sie sich doch bei mir! Ich bin laufend auf Suche nach Rotweinen aus Frankreich und Italien von allen bekannten Winzern, aus allen Jahrgängen. Ich kaufe gerne Weine ab sechs Flaschen gegen Barzahlung.

Beim Weinankauf gehe ich immer davon aus, dass Sie mir Weine anbieten, die sachgerecht gelagert wurden. Ausschlaggebend für die Berechnung der Ankaufspreise sind neben FüllstandLagerungWeingutintakte Etiketten und Kapseln.

Weinankauf franzöische und italienische Weine; Welche Weine werden angekauft:

Ich suche alle Grand Cru Classe nach der Bordeaux Klassifikation aus 1855 aus Bordeaux und hochwertige Pinot Noirs aus Burgund.

Aus Italien suche ich Brunellos, Barolos, Amarone aber auch sämtliche Super Tuscans aus dem Bolgheri wie Masseto, Sassicaia, Tignanello, Guado al Tasso.

Großformate ab Magnum kaufe ich ebenfalls gerne an.

Bei einem Weinankauf in Wien und Niederösterreich, Steiermark (Graz) und Oberösterreich (Linz), Salzburg, Tirol (Innsbruck) hole ich die Weine selbst ab. Wenn Sie in Deutschland sind, zum Beispiel München, oder Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin aber auch aus allen anderen Städten, kann ich gerne eine Abholung organisieren.

In der Regel kaufe ich Ihre gesamte Weinsammlung, die Sie auflösen. Bei kleineren Mengen kommt es auf die Qualität der Flaschen an. Gerne hole ich die Flaschen persönlich bei Ihnen ab.

Bitte senden Sie mir eine E-Mail an blog@weinfan.at oder

Sie kontaktieren mich gerne auch per Telefon unter
+43 699 10 36 56 11

Château Haut-Brion – Ein Name mit Bouquet

Neben klanghaften Namen wie Mouton-Rothschild oder Château Lafite Rothschild, ist vielen Weinkennern das Château Haut-Brion ein Inbegriff des edlen Weins.

Dieses Weingut ist mittlerweile mitten in den Außenbezirken Bordeaux und zeichnet sich durch seine Geschichte und seine erstklassigen Weine aus.

Die Geschichte hinter dem Weingut

Mit dem Jahr 1423 wird der Anbau von Wein auf den Flächen des heutigen Weingutes zum ersten Mal erwähnt. Durch geschickte Heirat konnte die Familie de Pontac dieses Land erwerben und 1550 mit dem Aufbau des Weingutes beginnen. Geoffroy de Pontac konnte wenige Jahrzehnte später die Einnahmen des Weingutes verwenden, um das Haus in Bordeaux äußerst prunkvoll einzurichten. Im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts übernahm die Familie Fumel das Gut, welche jedoch 1794 enteignet wurde.

Im Folgenden wechselte das Château noch zweimal den Besitzer, bis es in den Besitz der heutigen Eigner kam – der Familie Dillon. Durch die Vergrößerung der Stadt Bordeaux liegt das ursprünglich außerhalb gelegene Weingut nun mitten in den Randbezirken der Metropole. Hierdurch genießen die Reben in einzigartiges Mikroklima, welches den Weinen einen Hauch Besonderheit gibt.

Die Jahresmenge Wein

Aus den Flächen des Châteaus Haut-Brion werden sogenannte Erst- und Zweitweine gewonnen. So ist der „Premier Grand Cru“ seit 1855 der Erstwein, der Zweitwein ist der „Le Clarence de Haut-Brion“. Durch die über 42 Hektar umfassenden Weinberge kann eine Jahresproduktion von etwa 200.000 Flaschen erreicht werden. Neben den beiden Rotweinen wird auch noch ein Weißwein, der „Brion Blanc“, gewonnen. Dieser Wein wird aber nur in einer geringen Menge produziert.

Der Weißwein als Geheimtipp

Der bereits erwähnte Weißwein gilt als eine Art Geheimtipp, jedoch steht das Haus Haut-Brion für die Qualität seiner Rotweine. So werden einige Jahrgänge der letzten 70 Jahre als so hochgradig eingestuft, dass sie in vielen Bewertungen Höchstpunktzahlen erhalten. So erhielten die Weine von 1945, 1959, 1961 und 1989 die Punktezahl von 100 Parker-Punkten. Parker ist ein amerikanischer Weinkritiker, der alle zwei Monate diverse Weine bewertet.

Selbst die Weinflaschen sind in diesem Château besonders. Diese entsprechen nicht dem Standard der Bordeauxweine, sie sind nicht zuletzt dadurch einzigartig.

Ankauf Château Haut Brion Weine

Wenn Sie Château Haut Brion Weine Privat verkaufen möchten, dann melden Sie sich bitte einfach bei mir. Details finden Sie unter dem Link oben oder Sie senden eine Mail an blog@weinfan.at mit Ihren Weinen für den privaten Weinankauf.

Bordeaux Subskription 2012 – Parker Bewertungen und Preise

Die heiße Phase der Subskription hat begonnen und die ersten Châteaux haben bereits die Preise veröffentlicht und man kann die Weine „zeichnen“. Leider – oder für manche zum Glück – haben sich Bordeaux-Weine in den letzten Jahren zum Spekulationsobjekt entwickelt.

Robert Parkers Bewertungen bestimmen den Preis

Je besser die Bewertung durch Robert Parker, desto höher der Preis. Schafft ein Château gar 100 Punkte, dann ist das ein Garant für ein ganz gutes Investment in Wein. Jetzt fragen sich natürlich viele: Wie kommt man zum besten Preis-Bewertungs-Verhältnis bei diesen Weinen? Eine Übersicht der Bewertungen ist gar nicht so einfach zu finden.

Bewertungsübersicht für Bordeaux-Subskription 2012

Für das 2012er Jahr ist auffällig, dass es keine Euphorie über den Jahrgang gibt und mir sind bei den bekannten Schlössern noch keine 100er bekannt. Unter den Top 10 von Parker befindet sich ganz oben Mouton Rothschild 2012 mit hohen 95-97 Punkten. Vielleicht in einem oder zwei Jahren dann doch 98 oder 99. Der Preis beträgt ca. € 320,- pro Flasche. Lafite Rothschild, ebenfalls unter den Top 5 kostet € 450,-.

Wenn ich auf der Website von Ungerweine nachschaue, dann ist keine Lafite für unter € 600,- in der 0,75er zu kriegen. Da ist vielleicht auch Steigerungspotenzial vorhanden. Egal – was ich eigentlich wollte, ist die Übersicht der Bewertungen und der Subskriptionspreise für 2012. Die Bewertungen René Gabriel, Wine Spectator und Falstaff gibt es auf Wein&Co.

Gesucht: Gesammelte Parker-Bewertungen für 2012

Die Bewertungen von Parker hab ich noch nicht gesammelt gefunden – nur die Top 30, ebenfalls bei Wein&Co.

Vielleicht findet sich jemand, der eine gesammelte 2012 Paker Bewertung postet. Das wäre toll!

Übrigens: mein Preis-Bewertungs-Favorit: Gazin und Rauzan-Segla. Unter € 50,- p.Fl., günstiger als so mancher Österreicher.

Welches Château hat die meisten Google Einträge

Heute bei meiner Suche nach einem Bericht über das Château Latour ist mir aufgefallen, dass die französischen Weine besonders viele Erwähnungen in der Suchmaschine Google erhalten.

Artikelserie über die berühmtesten Weingüter Frankreichs

Daher habe ich die Premiers Grands Crus Classés Weingüter auf Google gesucht, sowie einige andere berühmte Weingüter, die zumindest einmal 100 Parker Punkte erreichen konnten. Beginnen werde ich in Frankreich und daraus eine Artikelserie machen. Vielleicht vergleiche ich dann irgendwann auch noch die Preise dieser Weine.

Übrigens: Die Phrase Premiers Grands Crus Classés kommt 356.000 mal vor – also ungefähr so oft wie der Jahresertrag in Flaschen jedes dieser Châteaux. Aber das ist sicher nur ein Zufall.

Google-Treffer für die verschiedenen Châteaux

Château Margaux ergibt 1.670.000 Treffer
Château Latour ergibt 1.560.000 Treffer
Château Lafite ergibt 1.351.000 Treffer
Château Mouton Rothschild ergibt 997.000 Treffer
Château D’Yquem ergibt 871.000 Treffer
Château Haut-Brion ergibt 838.000 Treffer
Château Cheval Blanc ergibt 800.000 Treffer

Google-Sieger ist Margaux mit fast 10% Abstand. Bei den Preisen ist es sicherlich im Schnitt Lafite Rothschild.

Wenn jemand ein Weingut findet, das mehr Einträge als Margaux hat, dann freue ich mich über einen Blogkommentar. Danke.

Château Latour in Pauillac – Rotwein vom Feinsten

Vor 50 Millionen Jahren war das aquitanische Becken eine weite Wasserfläche. Das Wasser ging zurück und hinterließ Sand, Kies, Ton und Kieselsteine. Hier liegt die Weinbaulandschaft Medoc entlang des 45. Breitengrades zwischen dem Atlantik und der Girondemündung im Südwesten Frankreichs.

Optimale Bedingungen für große Weine

Das Klima ist gemäßigt und weist Schwankungen besonderer Art auf, ohne die man keinen großen Wein und keine großen Jahrgänge erzeugen könnte. Man benötigt viel Geduld und Begeisterung, um einen großen Wein zu keltern. So arbeiten die Winzer jeden Tag daran, das Geschenk der Natur zu optimieren. Im Medoc befinden sich mehr als 1 000 Châteaus oder Weingüter, die unabhängig von ihrer Größe und der Unternehmensstruktur allesamt den geltenden Regeln zur Erzeugung von AOC-Weinqualitäten unterliegen. Dennoch generiert jeder Winzer seinen eigenen Wein mit dem unverwechselbaren, individuellen Geschmack und Charakter.

Das wohl bekannteste Weingut der Welt

Eines der ältesten Weingüter ist das Château Latour in Pauillac bei Bordeaux, das bereits im Jahr 1680 angelegt wurde. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war Philippe-Henri Marquis de Ségur Eigentümer des Gutes und setzte sich unermüdlich für die Qualität seiner Weine ein. Diese Qualität war in der hervorragenden geografischen und geologischen Lage begründet, erstrecken sich doch die Rebfelder entlang des Flusses Gironde auf 65 Hektar kiesigem Untergrund. 47 Hektar groß ist das „Enclos“, das Herzstück des Areals, welches aus sorgfältig gepflegten, sehr alten Rebstöcken besteht.

Bestockung des Château Latour

75 % Cabernet-Sauvignon, 20 % Merlot, sowie ein geringer Anteil Petit Verdot und Cabernet franc ergeben hier die Bestockung. Der Zweitwein „Les Forts de Latour“ wird aus 18 Hektar entfernt liegenden Parzellen generiert. Diese Rebstöcke sind durchschnittlich 10 Jahre alt.

Seit 1983 wieder in französischem Besitz

1963 hatten die britische Pearsongruppe und Harveys of Bristol das Château Latour gekauft. Danach kam es zu hohen Investitionen, die Latour als eines der ersten Weingüter der Region in den Besitz moderner Tanks und Kühlanlagen brachten. Die hoch qualitativen Spitzenweine wurden weiterhin traditionell über 20 Monate in Eichenfässern ausgebaut. 1983 wechselte der Besitz wieder in französische Hände: Der Industrielle und Kunstmäzen François Pinault setzt seitdem seine Kraft in die Exzellenz der weltberühmten Weine des Château Latour.

Tradition und Fortschritt als Erfolgsrezept

Diese Melange aus jahrhundertealten Traditionen und effektivem Fortschritt ermöglicht es, den „Pauillac de Latour“ herzustellen. Dieser Wein ist eines der weltbesten Gewächse, der dem Kenner mit fruchtiger Ausgewogenheit und harmonischer Fülle besondere Gaumenfreude bereitet. Der kraftvolle Wein hat die Reputation für einen Premier Cru. Er benötigt eine lange Kellerreife, die dann zur vollständigen Entfaltung seines großartigen Potenzials führt. Das Château Latour produziert durchschnittlich 350 000 Flaschen jährlich. Der Vertrieb erfolgt exklusiv über den gehobenen Weinhandel.

Ankauf Chateau Latour Weine

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Romanée Conti: eine Klasse für sich – in jeder Hinsicht

Im französischen Burgund, in der Gemeinde Vosne-Romanée an der Côte-d’Or liegt die Weinlage Romanée-Conti. Sie ist eingestuft als Grand Cru (franz. „Großes Gewächs“, beste Klassifikationsstufe) und befindet sich auf einer 1,8 Hektar großen Fläche. Die Weinlage produziert ausschließlich Rotwein – und das in einer Spitzenqualität. Eigentümer der Weinlage ist die Familie de Villaine, Kellermeister ist Bernard Noblet.

Die Domaine de la Romanée-Conti ist das populärste Weingut Burgunds und wohl eines der besten weltweit.

Geschichte des Romanée-Conti

Nachdem im Jahr 1131 der Herzog von Burgund, Hugo II., den Mönchen des Klosters Saint-Vivant die Territorien des heutigen Vosne-Romanée vermachte, entschlossen sich diese, Weinberge auf dem gewonnen Gebiet anzulegen. 1232 kam der Weinberg Cloux de Saint-Vivant als weiteres Geschenk hinzu.

Die Parzelle Le Cloux des cinq Journaux wurde 1584 an Daniel Cousin abgetreten und stellt die Keimzelle der Weinlage Romanée-Conti dar. Während der Französischen Revolution wurden die Weinberge zu Nationalgütern erklärt. Im Jahre 1936 erlangte Romanée-Conti die Klassifikation Grand Cru.

Lagen und Informatives zum Weingut

Der gesamte Besitz der Weinlage verteilt sich auf rund 25 Hektar. Dies teilt sich auf in die Romanée-Conti (1,8 Hektar), La Tâche (6 Hektar), Richebourg (3,5 Hektar), Romanée-Saint-Vivant (5 Hektar), Èchezeaux und Grand Èchezeaux (zusammen 8 Hektar). Ein einziges Weinprodukt wird nicht als Grand Cru klassifiziert und gilt selbst unter Experten als unbekannt: Vosne-Romanée Premier Cru Cuvée Duvault-Blochet.

Circa 7.500 Kisten Wein im Jahr werden produziert. Ungefähr drei Rebstöcke benötigt man für die Herstellung einer Flasche. Das hohe Alter der Rebstöcke sowie deren dichte Bepflanzung auf den Weinbergen sind für die Qualität des Weins entscheidend.

Empfohlene Weine – eine Auflistung

• 2007; Grand Èchezeaux 2007
• 1990; La Tâche 1990
• 1988; Romanée-Saint-Vivant 1988
• 1972; Montrachet 1972
• 1969; La Tâche 1969 – Magnum

„Wann immer ich einen Romanée-Conti rieche oder schmecke, denke ich darüber nach, was für ein Wunder des Lebens es doch ist, dass an einem sanften Hang gewachsene Trauben in der Lage sind, einen Wein mit solch einem unglaublichen und einzigartigen, komplexen und delikaten Wohlgeruch hervorzubringen.“ –Michael Broadbent

Weinankauf Romanée Conti

Möchten Sie Romanée Conti privat verkaufen? Haben Sie Weine von DRC (Domaine de Romanée Conti) im Weinkeller liegen und würden diese Weine gerne in Bargeld umwandeln? Egal ob La Tâche, Romanée Conti, Èchezeaux, Montrachet, Romanée-Saint Vivant oder Grand Èchezeaux melden Sie sich bei mir: Details unter: Weinankauf Romanée Conti

Château Margaux – Premier Grand Cru

Das französische Médoc, eine der weltgrößten Weinbauregionen, verfügt über 16 000 Hektar mit Weinstöcken bestellter Fläche.

Fünf Grand Crus in einer Region

Neben der Weinbau-Appellation Bordeaux ist das Haut-Médoc der Teil des Médoc, der über die größere Anzahl bester Gewächse verfügt. Diese Region verfügt über 4 600 Hektar Weinberge. Insgesamt 5 Grand Crus überzeugen die internationale Community von Weinliebhabern mit intensiven Aromen vom Cabernet Sauvignon und grundsolider Kraft, die besonders nach mehrjähriger Lagerung ausgewogene Buketts eröffnen.

Neben den Appellationen Saint-Estèphe, Pauillac, Saint-Julien Listrac, und Moulis ist Château Margaux exponierter Hersteller hervorragender Qualitätsweine. Sie stehen für elegante Aromen feinster Frucht und beständiger Tannine, die sich auf dem Wege der Alterung immer weiter veredeln.

Prächtiger Stammsitz mit Schloss

Das Stammhaus der Hochqualitätsweine gehörte seit dem 12. Jahrhundert zum Besitz verschiedener regional einflussreicher Familien. Im 16. Jahrhundert erhielt Château Margaux seine heutige flächenmäßige Ausdehnung. Mitte des 18. Jahrhunderts entstand das repräsentative Schloss, welches bis heute der prachtvolle Stammsitz ist. Alle wechselnden Besitzer hatten nicht zuletzt der hervorragenden natürlichen Gegebenheiten im Medoc wegen, an der stetigen Vervollkommnung der erzeugten Weine gearbeitet. Das Gut gehört heute Mme. Corinne Mentzelopoulos, unter deren Führung die Reben des Château sorgfältig gepflegt werden.

Das Weingut verfügt über die Rebsortenverteilung 75% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot Noir, 3% Petit Verdot und 2% Cabernet Franc.

Einer der berühmtesten und teuersten Weine der Welt

Nicht zuletzt einer konsequenten Qualitätsselektion wegen, gehört der Château Margaux – AOC Cru Classé zu den teuersten Rotweinen der Welt. Im Stammhaus reift er bis zu 24 Monaten in neuen Eichenfässern. Seit dem Jahr 1855 trägt Château Margaux den Titel „Premier Grand Cru“. Neben Margaux tragen lediglich die Châteaux Latour, Lafite, Haut-Brion und Mouton Rothschild diesen Titel. Der Wein verfügt über ein einzigartiges Lagerpotenzial. Ein Château Margaux von 1787 erhielt vom renommierten französischen Weinautor Michael Broadbent die Höchstbewertung von 5 Sternen.

Zweitwein und Weißwein des Château Margaux

Außerdem wird ein Zweitwein gleicher Rasse generiert, der keine so lange Reifezeit benötigt: der Pavillon Rouge du Château Margaux. Neben den 80 Hektar Rotwein wird auf einem 12 Hektar großen Terroir mit besonders feinem Kiesboden der Pavillon Blanc du Château Margaux erzeugt – ein seltener Weißwein der Sorte Sauvignon, welcher sich durch subtile Einzigartigkeit auszeichnet.

Château Margaux stellt jährlich 336 000 Flaschen her. Die wertvollen Qualitätsweine werden über den exponierten Weinhandel vertrieben.

Ankauf von Château Margaux Weinen

Wenn Sie von Privat Weine vom Château Margaux verkaufen möchten, dann senden Sie bitte eine Liste oder eine Mail – vielleicht auch das eine oder andere Foto – an blog@weinfan.at. Egal, ob aus Österreich oder Deutschland.

Bei der Abholung erhalten Sie die Bezahlung sofort in bar.

Details zum Weinankauf finden Sie unter: Weinankauf privat

Melden Sie sich einfach unverbindlich.

Website des Château Margaux

Hilfe bei Weingut: Blanchard de Cordambles – Nuits St. Georges

Liebe Weinfans,

ich habe ca. 70 Flaschen Wein aus dem Burgund, genauer gesagt aus Nuits St. Georges vom Weingut Blanchard de Cordambles gekauft. Alle Weine sind aus den späten 70igern und es sind viele aus den tollen Jahrgängen 1978 und 1976 dabei. Pommard, Beaune, Chassange Montarchet u.s.w.

Ich wäre über Infos zu diesen Weinen und zum Weingut sehr dankbar. Leider finde ich kaum etwas dazu im Internet. Weder Händler noch Restaurants.

Danke.

 

Château Cheval Blanc bietet edle Tropfen auf höchstem Niveau

In dem Animationsfilm Ratatouille, bestellt der sehr anspruchsvolle Restaurantkritiker Anton Ego ausgerechnet eine Flasche 1947 Château Cheval Blanc. In einem Film voller köstlicher Insider-Momente für Feinschmecker, ist dies ein echter Wink an den Weinliebhaber, denn der 47er Cheval ist wahrscheinlich der berühmteste Wein des 20. Jahrhunderts.

Komplexer Wein mit Höchstpunkteanzahl

In diesem Jahrgang gab es nur wenig Regen und außergewöhnlich warme Wetterbedingungen vom April bis in den Oktober – also in den Monaten, die am wichtigsten für Reife und Wachstum der Reben sind. Die Weine reifen vier Wochen in Edelstahltanks und anschließend folgen 18 Monate Reifung in Eichenfässern. Der Cheval Blanc benötigt mindestens 10 Jahre Reifung und die besten Jahrgänge reifen 50 Jahre oder länger.

Doch auch in den Jahrgängen 1959 und 1961 wurden sehr komplexe Weine erzeugt und der Jahrgang 1982 erhielt 99 Punkte vom bekannten und geschätzten Weinkenner Robert Parker.

Geschichte und Lage des Château

Das Château Cheval Blanc wurde 1854 gegründet, und blieb in Familienbesitz bis 1998. Es liegt in Saint-Émilion in der Bordeaux-Region in Frankreich, am rechten Ufer des Flusses Gironde. Es ist das einzige Weingut außer dem Château Ausone mit der höchsten Klassifikation Premier Grand Cru Classé A. Schon in seinen Anfängen gewann es eine Bronzemedaille bei der Londoner Weltausstellung im Jahre 1862 und Gold auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1878.

Die Weine von Château Cheval Blanc sind legendär

Der Weinberg erstreckt sich über 37 Hektar, mit einer ungewöhnlichen Zusammensetzung von Rebsorten: 57% Cabernet Franc, 40% Merlot und kleinere Parzellen von Malbec und Cabernet Sauvignon. Die durchschnittliche jährliche Produktion beträgt 6000 Flaschen des Grand Vin und 2500 Flaschen des Le Petit Cheval. Die Kiesschichten im Château Cheval Blanc sind bis zu 7 Meter dick, wodurch der Wein und sein Terroir so besonders werden.

Trockenheitsperioden können dem Wein nicht soviel anhaben, denn durchschnittlich sind die Reben hier 40 Jahre alt. Cheval Blanc hat einen Anteil von 60% Cabernet Franc, 37% Merlot, 2% Malbec und 1% Cabernet Sauvignon und wird jährlich nur in einer Auflage von 10.000 Kisten produziert.

Im Juli 2007 wurden vom Auktionshaus Sothebys 12 Flaschen Château Cheval Blanc für sagenhafte 146.429 US-Dollar verkauft.

Weinankauf von Château Cheval Blanc

Möchten Sie Ihre Weine von Château Cheval Blanc privat verkaufen? Ihre Weinsammlung oder Ihren Weinkeller auflösen. Egal, ob Cheval Blanc oder andere Top-Weine aus Frankreich, Italien oder der ganzen Welt.

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Klassifizierung von Bordeaux Weinen nach 1855 – Grand Cru Classé

Die außerordentlich große Vielfalt unterschiedlicher Weine aus dem Bordelais ist nur schwer zu durchschauen. Gibt es hier doch verschiedene Anbaugebiete mit unterschiedlichen Rebsortenspiegeln, Kleinklimata und Bodenbeschaffenheiten, Weingüter mit privilegierten und weniger privilegierten Weinlagen und jeweils eigenen Qualitätsansprüchen.

Klassifizierung im Auftrag von Napoleon III.

Die Orientierung für den Weinfreund wird damit zu einer echten Herausforderung. So ist es kein Wunder, dass schon 1855 im Auftrag von Kaiser Napoleon III. eine umfangreiche Klassifizierung von Bordeaux-Weinen vorgenommen wurde. Diese betraf die damals wie heute angesehenen Châteaux aus dem Médoc.

Grand Cru Classé

61 Weingüter (Châteaux) erhielten damals anlässlich der Weltausstellung in Paris die Klassifikation als Grand Cru Classé und sind ihrerseits unterteilt in Premiers Crus, Deuxièmes, Troisièmes, Quatrièmes und Cinquièmes Crus – im Wesentlichen abhängig vom jeweiligen Marktwert der vergangenen hundert Jahre.

Diese Klassifizierung ist bis heute beinahe unverändert. Nur eine Veränderung gab es: Das weltberühmte Château Mouton-Rothschild hat es 1973 geschafft, vom Deuxième Cru in den Rang eines Premier Cru aufzusteigen. Eine Ausnahme ist auch das Château Haut-Brion als einziges Weingut, das nicht aus dem Médoc stammt, sondern aus dem etwas südlicher gelegenen Pessac-Léognan in unmittelbarer Nähe zur Stadt Bordeaux.

Klassifikation, die an den Besitz gebunden ist

Eine Besonderheit dieses Klassifikationssystems ist zweifellos, dass es nicht – wie beispielsweise im Burgund – an die Lagen, sondern an den Besitz, also an das Château gebunden ist.

Cru Bourgeois

Unterhalb der Grand Cru Classés ist die Klasse der ebenfalls angesehenen „bürgerlichen“ Cru Bourgeois angesiedelt, die mittlerweile mit Cru Bourgeois Exceptionnel und Cru Bourgeois Supérieur weiter unterteilt wurde. Die qualitativen Grundvoraussetzungen, denen sich diese Weingüter verpflichtet haben, besagen unter anderem, dass die Weine auf dem Weingut selbst abgefüllt werden und erst ab dem zweiten Jahr nach der Lese verkauft werden dürfen.

Premier Cru Supérieur

1855 wurden auch die edelsüßen, weißen Weine aus dem Sauternes und aus Barsac klassifiziert. In der höchsten Klasse Premier Cru Supérieur ist nur das berühmte Château d’Yquem enthalten. Die weiteren Kategorien sind Premier Cru Classé und Deuxième Cru Classé.

Klassifizierung von weiteren Anbaugebieten des Bordelais

Viel später erhielten dann die anderen Gebiete des Bordelais eine Klassifizierung. In den 1950er Jahren wurde im Graves eine Klasse eingeführt, bei der neben Rot- auch Weißweine Berücksichtigung finden. Auf der rechten Seite der Gironde erhielt Saint-Émilion 1954 zwei Klassen. Interessanterweise müssen sich die Weingüter dort, im Gegensatz zum Médoc, regelmäßig einer qualitativen Überprüfung unterziehen.

Von den bedeutendsten Bordeaux-Weinanbaugebieten besitzt lediglich das Pomerol keine eigene Klassifikation – was aber nichts über die Qualität der dortigen Weine aussagt.

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