Coche Dury Weine – Burgund in Perfektion

Weingut Coche Dury
Wer schon einmal einen Hauch von Magie in seinem Weinglas gespürt hat, könnte möglicherweise einen Schluck des kostbaren Tropfens aus dem Hause Coche Dury verkostet haben. Ihm wird nachgesagt, wenn er ausreichend Zeit und Luft zum Atmen bekommt, unvergessliche Momente des Glücks zu bescheren.

Wo liegt Coche Dury?

Das Gut thront in Mersault, der Weißwein-Metropole des Burgunds.
Die exakte Dresse lautet:
9rue Charles Giraud
21190 Mersault

Seit wann besteht das Weingut Coche Dury?

In den 20ern von Leon Coche gegründet, befindet sich das Weingut nun schon in vierter Generation in bester Hand. Der neue Herr des Hauses heißt Raphael und hat das renommierte Gut 2010 völlig von seinem Vater Jean-Francois übernommen, der dem erlesenen Wein ebenfalls sein ganzes Leben gewidmet hatte.

Falstaff bescheinigt den Weinen der Winzer Coche Dury laufend hervorragende Qualität.

Als Beispiele können genannt werden:
Corton-Charlemagne Grand Cru 2009
2010 Mersault 1er Cru Les Perrieres
2001 Mersault A.C.
2000 Mersault A.C.

Coche Dury exklusiv

Dass das Weingut so herrlichen Wein produziert und seine Kritiker auf der ganzen Welt und die Weinspezialisten zu Begeisterungsstürmen hinreißt, kann auf einige Gründe zurückgeführt werden. Unter anderem auf die nur geringe Flaschenanzahl, die das Gut zur Verfügung stellt.
Auf ungefähr 10 Hektar gedeihen die edlen Reben, etwa 45.000 Flaschen werden produziert, von denen ungefähr die Hälfte auf den einfachen Bourgogne Aligote und den Bourgogne Chardonnay entfällt. Nur ein Viertel davon ist Rotwein, die Anzahl der begehrtesten Flaschen beträgt lediglich 10.000 Stück. Wer also ein Tröpfchen des edlen Rebensaftes genießen möchte, muss schon lange vorher reservieren.
Der Ausbau des Weines erfolgt naturnah, er wird mit großer Sorgfalt abgefüllt und die Gärung passiert mit wilder Hefe. Mit allem Herzblut der Winzer entsteht ein Produkt der Luxusklasse, das seine Exklusivität zu Recht erhält.

Wie tief muss man in die Tasche greifen, um in den Genuss eines Weines aus dem Hause Coche Dury zu kommen ?

Weine aus den begnadeten Händen der Winzerfamilie Coche Dury sind nicht billig, das kann man gleich sagen, aber es gibt Weine von Coche Dury, die ab 100 Euro zu haben sind, im Gegensatz zu den Raritäten, die mehrere hundert Euro übersteigen.

Coche Dury Weine verkaufen

Wenn Sie Coche Dury Weine aus der Burgund verkaufen möchten, dann wenden Sie sich bitte an mich mit dem Betreff Weinankauf Coche Dury. Sehr gerne kaufe ich Ihre Weine. Mehr darüber in Weinankauf privat.

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Harlan Estate – Kultweingut aus Oakville

Das Weingut Harlan Estate
Harlan Estate ist ein Weingut, das sich an den westlichen Hügeln von Oakville in Kalifornien, im Napa Valley befindet. Das Weingut, das im Jahr 1984 von Bill Harlan gegründet wurde, wird häufig als “das ultimative Kultweingut” beschrieben. Bereits zu Beginn hatte Bill Harlan das Ziel, einen kalifornischen Wein im Stil eines ausgezeichneten Bordeaux zu produzieren. Der Wein von Harlan Estate ist wuchtig, würzig und fruchtintensiv und ist mit großer Komplexität und Tiefe ausgestattet. Die hervorragende Qualität und die begrenzte Verfügbarkeit machen Harlan Estate zu einem der begehrtesten kalifornischen Weine mit entsprechend hohen Preisen.

Geschichte des Weinguts
Bill Harlan war im Immobilienhandel tätig. Er beobachtete die Weinszene seit den 50er Jahren, als er als Student erstmals das Napa Valley besuchte. In den 70er Jahren begann er, Land in der Gegend von Oakville zu kaufen, um dort ein eigenes Weingut zu errichten. Das Weingut besteht heute aus 240 Acre (97 Hektar), von denen 15 % der Fläche mit Trauben von Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot bepflanzt sind. Das Team von Harlan Estate ist über die Jahre sehr konstant geblieben. Von Anfang an arbeitete Bill Harlan mit Winemaker Bob Levy, dem Manager Don Weaver, Managerin Mary Maher und Berater Michel Rolland aus Bordeaux zusammen. Der erste Jahrgang des Weines, der den Namen des Weinguts trägt, wurde im Jahr 1990 kommerziell vertrieben. Zusätzlich zu Harlan Estate wurde später noch ein weiterer Wein, “The Maiden” entwickelt. Dieser machte sein Debüt im Jahr 1995. Heute beläuft sich die durchschnittliche jährliche Produktion von Harlan Estate auf rund 20000 Flaschen und von The Maiden auf 11000 Flaschen.

Weine mit Kultstatus
Die Weine von Harlan Estate genießen längst Kultstatus. Sie werden traditionell vinifiziert, die Gärung findet mit natürlichen Hefen statt. In Harlan State wird größter Wert auf gute Selektion in den Weinreben und im Weinkeller gelegt. Die Trauben werden gründlich entstielt, um eine elegante Textur, Frische und Komplexität der Weine zu garantieren. Die Gärung findet in französischen Eichenfässern statt, in denen der Wein abhängig vom Jahrgang 24 – 36 Monate lagert. Die berühmte Weinkritikerin Jancis Robinson beschrieb Harlan Estate als einen der 10 besten Weine des zwanzigsten Jahrhunderts und das renommierte Magazin Wine Spectator bejubelte den Wein regelmäßig. Der Weinkritiker Robert Parker vergab bereits vier Mal 100 „parker points“ an Harlan Estate. All dieses Lob der Kritiker brachte dem Wein einen ausgezeichneten Ruf ein und sorgte für dementsprechend hohe Preise und lange Wartelisten. Wurde der Wein noch für 245 Dollar pro Flasche veröffentlicht, schoss der Preis am Markt in die Höhe und kann heute leicht bei 650 Dollar oder mehr liegen.

Rotweine von Harlan Estate verkaufen

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Vega Sicilia – Rotweine mit exzellenter Lagerfähigkeit

Eines der bekanntesten Weingüter Spaniens ist das Weingut Vega Sicilia. Im Weinbaugebiet Ribera del Duero im nördlichen Spanien haben rote und auch weiße Trauben in den heißen Sommern – und für Spanien relativ kalten Wintern – beste Bedingungen für die Erzeugung toller Weine.

Geschichte von Vega Sicilia

Der Besitz wurde landwirtschaftlich genutzt bevor er 1864 zum Weingut wurde. Der Gründer Don Eloy Lecanda y Chaves pflanzte vorwiegend Weinsorten aus Bordeaux an und lieferte die Endprodukte an das spanische Königshaus. Erst die Jahrgänge ab 1915 ebneten den Weg für eines der berühmtesten Weingüter Spaniens – bald darauf wurde die erste Jahrgangscuveé, die Reserva Especial, etabliert.

Die jetzigen Besitzer, die Familie Alvarez, leiten das Weingut seit 1982. Die Familie besitzt außerdem ein Weingut in der Weinbauregion Toro und eines im ungarischen Tokaj.

Von der Natur lernen und auf sie Acht geben

Die Natur soll walten und schalten dürfen, was die Weinreben angeht – und auch sonst wird der Weinanbau weitgehend ohne Chemikalien bestritten. Organischer Dünger, das Verzichten auf Pestizide und striktes recyceln zählen zu den Beiträgen, die die Familie Alvarez für die Umwelt leistet. Auf der  240 Hektar großen Rebfläche des Weinguts findet man heue Tempranillo, Cabernet Sauvignon und einige Merlot und Pinot Noir Reben. Kalkreiche Sandböden sind exzellente Wasser- und Wärmespeicher und lassen die Weinreben wunderbar gedeihen.

Die Weine von Vega Sicilia

300.000 Liter Wein werden jährlich produziert – das ist laut Familie Alvarez die perfekte Balance zwischen Qualität und Volumen. Zu den besten Jahrgängen des spanischen Weinguts zählen 1962, 1968, 1987 und 1998.

Drei Weine erzeugt das Weingut jährlich, den Vega Sicilia Unico Reserva Especial, den Vega Sicilia Unico Gran Reserva und den Zweitwein Valbuena 5°. Der volle Geschmack der kräftigen Rotweine entfaltet sich erst ein paar Stunden nach dem Öffnen.

Vega Sicilia Unico Reserva Especial – Jahrgangscuvée

Die Legende des Weinguts ist eine Cuvée mehrerer Jahrgänge – die legendäre Sicilia Unico Reserva Especial.

Vega Sicilia Unico Gran Reserva – das Aushängeschild

Die Vega Sicilia Unico Gran Reserva besteht aus 80% Tempranillo und 20% Cabernet Sauvignon und reift 10 Jahre lang im Eichenfass.

Valbuena 5° – der Zweitwein

Der Valbuena 5° wird, wie der Name verrät, nach fünf Jahren Lagerung auf den Markt gebracht und besteht aus eher jüngeren Traubensorten.

Rotweine mit hervorragender Lagerfähigkeit

Was wirklich hervorzustreichen ist, ist die tolle Lagerfähigkeit, die die Rotweine von Vega Sicilia haben. Laut Robert Parker kann man diese Spitzenweine bis zu 50 Jahre lang lagern, um ihr volles Potential zu erreichen. Der Robert Parker Nachfolger, Neal Martin, hat 2013 einen 1962er Reserva Especial mit 100 Punkten ausgezeichnet.

Zur Website von Vega Sicilia

Ankauf von Vega Sicilia Weinen

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Weingut Keller – Rieslinge aus Rheinhessen

Das Weingut Keller liegt in der Weinbauregion Rheinhessen im Südwesten Deutschlands. Die Leidenschaft für den Weinanbau ist schon seit vielen Generationen in der Familie Keller vorhanden.

Geschichte des Weingut Keller

Das deutsche Weingut ist seit 1789 in Familienbesitz: Johann Leonhard Keller verlässt die französische Heimat als die Französische Revolution beginnt, und lässt sich in Flörsheim-Dalsheim nahe Worms nieder. Dort widmet er seine ganze Aufmerksamkeit der Landwirtschaft und dem Weinbau. Kurz darauf erwirbt er in Dalsheim den Oberen Hubacker, der heute zu einer der besten Lagen Deutschlands zählt.

Auf acht großen Lagen mit mehr als 15ha Rebfläche baut die Familie Keller ihre Weine an. Die skelettreichen Kalksteinfels- und Tonschieferböden sorgen für die beeindruckende Mineralik der Keller Rieslinge. Auf den 8 Lagen werden 60% Riesling, 30% Burgunder und Silvaner und 10% Rieslaner gekeltert.

Das Aushängeschild des Weinguts sind eindeutig die Rieslinge – der 2012er Hipping war der offizielle Jubiläumswein zum 60. Thronjubiläum von Queen Elizabeth. Auch Robert Parker zeigt sich von der Finesse der Keller-Weine begeistert.

Das Weingut Keller zählt zu einem der 200 Prädikatsweingüter in Deutschland und besitzt zahlreiche staatliche und internationale Prämierungen.

2015 als Traumjahr für die Keller-Weine

2015 soll ein Traumjahr für den Keller‘schen Wein gewesen sein – fast so wie der Jahrgang 1971, von dem noch Klaus Keller Senior träumt, wie man im Jahrgangsbericht 2015 nachlesen kann.

Überhaupt erfährt man einiges über die Familie Keller – und natürlich auch die Weine und Lagen – auf ihrer Website. Neben der Frau des Hauses gibt es zwei Söhne, den Hund Pinot und immer wieder Praktikanten und Erntehelfer aus der ganzen Welt. Sehr sympathischer Webauftritt.

Nicht nur die Familie Keller ist äußerst sympathisch und herrlich bodenständig, auch ihre Weine und vor allem die Rieslinge haben es qualitativ in sich. Klaus-Peter Keller, einer von Deutschlands Top-Winzern, leitet das Weingut seit 2007 und das mit umfassendem Wissen, Einfühlungsvermögen und Bescheidenheit.

Die Weine der Familie Keller

Das Weingut Keller ist berühmt für seine Rieslinge von ausgezeichneten Lagen.

Zu den Aushängeschildern des Weinguts Keller gehört der Riesling G-Max. Der Name vereint den 1841 geborenen Georg Keller, der wegweisend für das Weingut war, mit dem jüngsten Spross Maximilian Keller. Der G-Max ist schwer zu bekommen – das Weingut hat für diesen Qualitätswein lange Wartelisten und bei Weinhändlern erhält man den Keller G-Max nur zu astronomischen Preisen um 500 € pro 0,75 Flasche. Er hat die – vielleicht auch zweifelhafte – Ehre, der teuerste Riesling Deutschlands zu sein.

Auch die Rieslinge AbtserdeAbts E , Hubacker und Kirchenspiel sind Große Gewächse und begeistert Weinkritiker und Weinliebhaber gleichermaßen. Große Trinkfreude bieten auch die Silvaner und Spätburgunder des Weinguts, auf die sich Klaus-Peter Keller spezialisiert hat.

Ankauf von Weinen vom Weingut Keller 

Wenn Sie Weine vom Weingut Keller wie G-Max, Abtserde, Hubacker und Kirchenspiel verkaufen möchten, dann wenden Sie sich bitte an mich mit dem Betreff Weinankauf Weingut Keller. Sehr gerne kaufe ich Ihre Weine. Mehr darüber in Weinankauf privat.

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Domaine Ramonet – Weißweine in Spitzenqualität

Die Domaine Ramonet produziert jährlich einige der besten Weißweine der Welt und auch die wenigen Rotweinsorten des Weinguts können sich sehen und vor allem schmecken lassen. Das Weingut geht von Beginn an alternative Wege in der Produktion – und das mit großem Erfolg!

Weingut in dritter Generation

Die Domaine Ramonet im Burgund wird mittlerweile in dritter Generation von Noël und Jean-Claude Ramonet geführt. Die Brüder haben keine formale Ausbildung in der Weinherstellung, lernten sie doch alles was es zu wissen gab, von ihrem Vater André. André Ramonet übernahm das Weingut von seinem Großvater Pierre, der es seit den 1920ern mit harter Arbeit aufgebaut hatte und es zu seiner vollen Blüte brachte.

Die Natur ihren Weg gehen lassen

Die Brüder übernahmen das für die Gegend relativ junge Weingut im Jahr 1984. In der Weinherstellung vereinen die Ramonets Tradition und Moderne und gehen in der Weinproduktion auch gerne gegen den Mainstream. „Instinktiv und empirisch“ wird hier gearbeitete, wie die Brüder des Öfteren betonen. Beim Reifen der Weine wird dabei viel der Natur überlassen, denn „die Natur soll ihre Wege gehen“  – wie das bekannte Motto der beiden lautet. Die Weinreben sollten nur im äußersten Notfall mit chemischen Mitteln behandelt werden – das war schon unter André Ramonet oberstes Gebot.

Die Weine der Domaine Ramonet

Das Weingut liegt in der kleinen Gemeinde Chassagne-Montachet im Département Côte-d’Or, und umfasst 40 Hektar Rebfläche. Die Struktur des Bodens ist sehr nährstoffreich und besteht zu großen Teilen aus Kalkstein, Mergel und auch einem kleinen Anteil Kies. Die Lagenweine besitzen dadurch eine tolle Mineralik und der Weißwein, der hier entsteht, gehört zu den besten der Welt. Das Flaggschiff der Domaine ist der Ramonet Montrachet.

Der Kiesanteil ist auch dafür verantwortlich, dass die für die Gegend unüblichen Pinot Noir Reben bestens gedeihen und einen Spitzenwein erzeugen.

Weißweine

Die Domaine Ramonet ist berühmt für seine großartigen Weißweine – vor allem Trauben der Rebe Chardonnay werden angebaut. Aber auch die Rotweine besitzen eine Spitzenqualität. Insgesamt werden jährlich 14 verschiedene Weißweine erzeugt, sieben davon aus „Premier Cru“ Lagen.

Rotweine

Die Rotweine, die von den Ramonet-Brüdern produziert werden, haben eine hervorragende Qualität, auch wenn sie hinter den Weißweinen an zweiter Stelle stehen. Der Domaine Ramonet Chassagne-Montrachet Rouge Morgeot ist der bekannteste Rotwein des Weinguts und kommt aus einer „Premier Cru“ Lage.

Die Rotweine sind sehr gut lagerfähig und können mit entsprechender Lagerzeit zu großen Gewächsen heranreifen.

Exzellente Weine mit Höchstnoten von Robert Parker

Der weltbekannte Weinkritiker Robert Parker ist ebenfalls ein großer Fan dieser Weine, was sich auch in seinen Bewertungen niederschlägt. Selten findet man Weine der Domaine Ramonet mit einer Bewertung unter 90 Parker-Punkten.

Weine der Domaine Ramonet verkaufen

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Screaming Eagle – Kultweine aus Napa Valley

Die Screaming Eagle Winery liegt in Oakville, in Napa Valley, und ist eines der berühmtesten Weingüter Kaliforniens. Jährlich wird dort nur eine geringe Menge Wein produziert – nie mehr als 10.000 Bouteillen. Die Qualität ist außergewöhnlich hoch, die Preise auch.

Ob die Qualität die extrem hohen Preise rechtfertigt – eine Flasche egal welchen Jahrgangs bekommt man nicht unter € 2.000 – darüber lässt sich definitiv streiten. Findet man doch Weine der gleichen Qualität zu viel günstigeren Preisen. Sicher ist, dass viele Weinliebhaber einmal in ihrem Leben wenigstens einen Screaming Eagle Wein verkosten möchten – egal zu welchem Preis.

Die Anfänge des Weinguts

Jean Phillips, eine ehemalige Immobilienmaklerin, erwarb das 20 Hektar große Grundstück 1986 und bepflanzte es hauptsächlich mit der Rebsorte Cabernet Sauvignon. Die Trauben verkaufte sie an andere Weingüter im Napa Valley, bis sie beschloss ihren eigenen Wein zu produzieren. Jean Phillips pflanzte dazu mehr Cabernet Sauvignon-Reben und zusätzlich die Rebsorten Merlot und Cabernet Franc an. Sie wandte sich an Heidi Peterson Barret, Tochter des Weinpioniers Richard Peterson, die die erste Winzerin von Screaming Eagle werden sollte.

Der Jahrgang, der alles veränderte

Der erste Wein, der direkt auf dem Weingut hergestellt wurde, war der Screaming Eagle 1992, ein Cabernet Sauvignon, der anfänglich um die $ 60 pro Flasche verkauft wurde. Doch als ihn Robert Parker mit 99 von 100 Punkten bewertete, schossen die Preise in die Höhe und gingen auch bis heute nicht wieder hinunter. Der Kultwein war geboren.

Die kiesigen Böden und das tolle Klima machen die Weine zu etwas ganz besonderem. Das Endprodukt zeichnet sich durch hohe Mineralik und eine florale Note aus. Heute bekommt man die 0,75l Flasche 92er Cabernet Sauvignon nicht unter € 6.000.

Verkauf des Weinguts

Trotzdem Jean Phillips und Heidi Peterson Barret ihren eigenen Wein herstellten, verkauften Sie noch immer einen Großteil der Trauben an andere lokale Weingüter und hielten die Produktion dadurch niedrig und sehr exklusiv.

Jean Phillips verkaufte die Winery im Jahr 2006 an den Multimilliardär Stan Kroenke, der das Weingut vergrößert und 2006 einen Großteil der Weinberge neu anlegen ließ. Außerdem begann er mit der Produktion eines Zweitweins. Er ist alleiniger Inhaber von Screaming Eagle.

Der Zweitwein „Second Flight“

Den Zweitwein gibt es erstmals seit 2006 und er ist preiswerter als der Erstwein, jedoch noch immer um einiges teurer als die anderen Kultweine der Region. Der „Second Flight“ besteht aus Cabernet Sauvignon und Merlot.

Eine lange Warteliste

Die Weine von Screaming Eagle werden als Kultweine gehandelt – wegen der geringen Mengen die produziert werden, der hohen Bewertungen durch renommierte Weinkritiker und in Folge auch durch die hohen Summen, die für den Wein gezahlt werden. Der Preis bestimmt hier die Nachfrage!

Wer Screaming Eagle Weine direkt über das Weingut erwerben möchte, muss sich zuerst auf eine Warteliste setzen lassen und dann meist mehrere Jahre – oder länger –  auf einen freien Platz in der Aktivenliste warten. Wem das zu lange dauert, der kann auch bei renommierten Weinauktionshäusern eine Flasche ergattern – allerdings nicht unter 2.000 € und gerne auch mal um das Dreifache.

Das Phänomen Screaming Eagle

Das Weingut hält sich mit Auskünften zum Wein und zur Produktion ziemlich zurück und lässt Interessenten eher im Dunkeln stehen. Auf der Website von Screaming Eagle gibt es keine Informationen zur Weinproduktion, außer, dass man sich für den Ankauf von Screaming Egale Weinen auf eine Warteliste setzen kann, die man im schlechtesten Fall nie wieder verlässt. Die FAQs verraten nur Details zur Warteliste und zum Verkauf. Weinverkostungen oder Führungen durch das Weingut werden nicht angeboten.

Das Geheimnis, das die Screaming Eagle Weine und das Weingut umgibt, macht sicher auch einen Teil des Reizes aus.

Screaming Eagle Weine verkaufen

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Penfolds Grange – eine Weinlegende aus Australien

Manche Weine sind wie Sternschnuppen – kurzzeitig blitzen sie auf und werden mit hervorragenden Kritiken bedacht. Andere Weine haben jahrelang hohe Punktzahlen – und diese konstante Qualität macht sie zu Legenden. Zuverlässigkeit und Tradition sind unverzichtbare Voraussetzungen – so wie beim Grange, dem Spitzenwein des australischen Weinguts Penfolds.

Wenn Sie Penfolds Grange Weine verkaufen möchten, dann wenden Sie sich an blog@weinfan.at. Details über den Weinankauf erfahren Sie hier.

Im Folgenden erfahren Sie mehr zum Weingut und dessen Weinen.

Die Anfänge von Penfolds Grange

Der britische Arzt Christopher Rawson Penfold hatte die Basis bereitet: Als er als Einwanderer im Jahr 1844 nach Australien kam, hatte Dr. Penfold auch einige französische Weinstöcke im Gepäck, die er noch im Ankunftsjahr im südaustralischen Magill bei Adelaide anpflanzte. Sie lieferten zunächst die Trauben für süße und schwere Rotweine – der Doktor empfahl sie seinen Patienten als Mittel zur Gesunderhaltung. Dennoch eroberten die herzhaft-süßen Tropfen nach und nach den Weinmarkt Australiens – noch Ende der 1940er Jahre stellten sie etwa 97 Prozent der Gesamtproduktion von Penfolds dar.

Französische Weine als Vorbild

Jeffrey Penfold Hyland war damals der Chef des Weinguts. Den aufkommenden Trends entsprechend beauftragte er seinen Chief-Winemaker Max Schubert mit der Entwicklung und Produktion trockener Rotweine nach Art der Bordeaux-Gewächse. Schubert galt als außerordentlich kreativer Kellermeister und machte sich gleich auf den Weg nach Europa, wo ihn die französischen Weine in Bordeaux und an der Rhône geradezu begeisterten. Mit ihrer Langlebigkeit und ihrer Komplexität wurden sie zum Vorbild des Kellermeisters.
Überwiegend Shiraz-Trauben standen ihm dazu zunächst zur Verfügung – Sorten aus fast vergessenen alten Anlagen kamen dazu, die Penfolds Kellermeister in amerikanischen Barriques ausbaute.

Durchbruch mit dem Grange Hermitage 1955

Im Jahr 1951 kam das Weingut dann mit dem ersten australischen Barriqueweine auf den Markt – und ging bei der Kritik unter. Erst der Grange Hermitage von 1955 brachte den Durchbruch.
Bis zum Jahrgang 1989 hieß der Grange im Original Grange Hermitage – und vom Jahrgang 1955 gibt es bis heute einige Exemplare.

Die Herstellung des Granges

Im Laufe der Jahre wechselnde Eigentümer konnten der Qualität der Weine nichts anhaben – und so keltern die Winemaker unter der Führung von Chief Peter Gago heute allerfeinste Qualitäten: Neben dem unvergleichlichen Grange kommt auch Shiraz, Shiraz Cabernet, Mourvédre, Cabernet Sauvignon, Chardonnay u.a. von Penfolds.
Die Weinstöcke sind teilweise über 110 Jahre alt und für die Produktion des Granges stehen beste Trauben von hervorragenden Lagen zur Verfügung.

Zunächst werden die Trauben partieweise separat vergoren und erst anschließend von den Kellermeistern sorgfältig zur Herstellung des Grange ausgewählt. In manchen Erntejahren besteht er vollständig aus Shiraz, in anderen kommen geringe Anteile Cabernet Sauvignon hinzu. Dann reift der Wein drei Jahre auf der Flasche und erst nach fünf Jahren kommt er in den Verkauf.

Normalerweise schmeckt der Grange nach 15 bis 20 Jahren Lagerung – aber auch frische, jugendliche Exemplare überzeugen mit ihrer einzigartigen Textur.

Der aktuelle Grange

Der 2010 Penfolds Grange ist ein Jubiläumswein – als 60. Grange der ununterbrochenen Erfolgsserie: Tiefdunkel kommt er mit violetten Farbreflexen ins Glas, um mit Aromen dunkler Beeren, einem Hauch Brombeerkonfit und feinen Gewürzanklängen zu faszinieren. Reife Pflaumen und saftige Herzkirschen umspielen den Gaumen – die enorme Dichte des Weins wird komplettiert durch etwas Kakao und feinste mineralische Nuancen. Der Nachhall kommt mit bestens eingebundenen Tanninen und mit Aromen roter Beeren. So dürfte der aktuelle Grange Potenzial für 50 bis 60 Jahre besitzen.

Zur Website von Penfolds

Weinankauf Penfolds Grange und andere Penfolds Weine

Wenn Sie gereifte Penfolds Grange Weine verkaufen möchten, dann wenden Sie sich an blog@weinfan.at. Details über den Weinankauf erfahren Sie hier. Bei Fragen erreichen Sie mich Montag bis Sonntag per Telefon unter +43 699 10 36 56 11

Opus One Winery – Die Legende aus Kalifornien

Opus One ist vielleicht nicht der teuerste Wein aus Kalifornien aber sicher einer der berühmtesten.

Die Gründerväter von Opus One

Opus One ist ein Mythos, eine Weinlegende aus Oakville nördlich der Stadt Napa. Philippe de Rothschild, einer der Eigentümer von Mouton Rothschild gründete 1979 gemeinsam mit Robert Mondavi die Opus One Winery. Mondavi, einer der großen Väter des Weinwunders in Kalifornien und Philippe de Rothschild aus der berühmten Weindynastie der Rothschilds entschlossen sich also zu einer Zusammenarbeit. Opus One bewirtschaftet mittlerweile vier Weinberge mit fast 70 Hektar Weinstöcken. Erst 2008 wurden erneut fast 20 Hektar zugekauft.

Einer der höchstbewerteten Weine der USA

Opus One ist eine Cuvee im Bordeaux Stil; der Hauptanteil der Rebsorten ist Cabernet Sauvignon. Laut Robert Parker waren die Weine in den 1980iger Jahren noch keine Top-Weine und auch nicht so langlebig wie die Opus, die in den 1990igern erzeugt wurden. Die derzeit am teuersten gehandelte Flasche ist aus dem Jahr 1979. Der erste Jahrgang wurde noch nicht nach Europa exportiert und nur in den USA verkauft. Ein sehr gutes Jahr war auch 1997. Gut bewertet ist auch das Jahr 2010 mit 96 Punkten im Wine Advocate.

Konstant hohe Qualität

Opus One WineryOpus One wird in der Regel in schönen, flachen 6er Holzkisten verkauft. Für mich ist Opus der Tignanello der USA. Ein Massenwein mit konstant hoher Qualität. Über den Wein wird viel geschimpft und gemeckert – teilweise begründet und teilweise unbegründet.

Opus One verkaufen

Jedenfalls kaufe ich gerne auch Ihre Opus One an. Egal, ob privat in Deutschland oder in Österreich. Sollte Ihre Weinsammlung Opus One oder andere hochwertige Weine aus Kalifornien wie Screaming Eagle, Sine Qua Non, Heitz Cellars, Chateau Montelena enthalten, melden Sie sich bitte jederzeit bei mir und Sie erhalten gerne ein Ankaufsangebot. Gerne hole ich die Flaschen persönlich bei Ihnen ab, dadurch haben Sie beim Verkauf nur einen sehr geringen Aufwand.

Bitte senden Sie eine E-Mail an blog@weinfan.at oder

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Ex Vero II 2006 Werlitsch im Restaurant On Market in Wien

De facto sollte niemand darüber schreiben, denn sonst bleibt der Wein kein Geheimtipp, aber der Wein macht mit immer wieder eine wahnsinnige Freude. Gestern beim Abendessen im On Market – übrigens das asiatische Restaurant ist einfach Top und liegt direkt am Naschmarkt in Wien – entdecke ich Ex Vero II 2006 für € 42,- auf der Karte. Verrechnet wurden dann sogar nur € 39,- für diesen Wein aus meiner Sicht ein Schnäppchen. Ich fand die Flasche für € 55,- im Restaurant Konstantin Filippou.

Werlitsch Ex Vero II 2006

Werlitsch Ex Vero II 2006

Cuvée aus Sauvignon Blanc und Chardonnay

Das Lokal hatte noch dazu großes Pech, denn die erste Flasche Ex Vero hatte einen ganz ganz bösen Korkfehler. Die zweite Flasche war glücklicherweise perfekt. Sehr interessant (und das war beim letzten Mal auch schon so), ist die Zeit, die dieser Wein braucht, um sich zu entfalten. Wahrscheinlich kann die Flasche 48 Stunden offen stehen und wird immer noch besser. Mir gefällt die Kombi Sauvignon Blanc und Chardonnay extrem gut. Der Wein beginnt sich nach 30 Minuten zu öffnen und wird dann immer intensiver.

Wein mit Power und Eleganz

Die nächste Flasche wird dekantiert. Perfekt harmonisch fand ich Ex Vero zur asiatischen mürben Hühnerleber.
Der Wein hat extreme Power und ist trotzdem elegant. Die Spontanvergärung, die Farbe, der Duft – für mich stimmt einfach alles. Besonders schön finde ich in der Nase die reifen Bananen und ich hab mir zumindest auch Kalk eingebildet.

Andere Stimmen zum Ex Vero II 2006

Jedenfalls gefällt dieser Wein nicht nur mir, sondern auch wesentlich versierteren Weinschreibern. Eine tolle Beschreibung hat Weinquellen.at. Genial ist vor allem der letzte Teil des Artikels:

„Nach 24 Stunden in der Karaffe hat sich der EX VERO II weiter verändert und definiert sich jetzt fast ausschließlich durch ein dichtes Nussaroma. Er hat sich aufs Wesentliche reduziert und zeigt das jetzt in aller Pracht. Pure Mineralität, die sich in Form eines klaren kalkigen Films offenbart, zieht mit der Nuss mit. Auch im Mund wird das Nussaroma immer dichter, immer deutlicher.“ 24 Stunden wäre im Lokal etwas öde gewesen. 🙂

Aber auch der Captain schreibt drüber sehr positiv und da gefällt mir vor allem: „Auf eine gewisse Art sehr französisch. Burgunder meets Loire.“

Bestellbar ist der Wein auf der Website per Mail. Im Handel de-facto fast nicht zu anständigen Preisen zu kaufen.